Geboren im Sommer 1973 wächst Alexander Beyer als Sohn einer Geigenbauerfamilie in Thüringen auf. Bereits als Kind spielt er im alten Erfurter Opernhaus in russischen Märchenstücken. Nach dem Abitur geht er nach Berlin und studiert dort an der Schauspielschule "Ernst Busch". Im zweiten Jahr bricht er mitten im Semester ab und wendet sich dem Film zu. Nach seinem Debut in Frank Beyers DER HAUPTMANN VON KÖPENICK folgen eine Anzahl von Kinofilmen.
Große Aufmerksamkeit erregt er in dem Publikumserfolg SONNENALLEE von Leander Haußmann. Volker Schlöndorff engagiert Alexander Beyer für das RAF-Drama DIE STILLE NACH DEM SCHUSS, das auf der Berlinale 2000 mehrere Preise gewinnt. Er spielt die Hauptrolle in GREGORS GRÖSSTE ERFINDUNG, einem Kurzfilm von Johannes Kiefer, der 2002 als einziger deutscher Beitrag in Hollywood für den Oscar nominiert wird.
Das Fernsehpublikum kennt Alexander Beyer aus "Schimanski muss leiden", dem Tatort "Schlaraffenland" mit Eva Mattes, Bella Block "Bitterer Verdacht", dem TV-Epos "Liebesau - Die andere Heimat" oder der Komödie "Die Hunde sind schuld".
Im August 2002 wird Alexander Beyer mit dem Film SOPHIIIIE! an das Festival von Locarno eingeladen. Bereits abgedreht sind die Kinofilme EIERDIEBE von Robert Schwentke und HALBE MIETE, produziert von Wim Wenders.
Zur Zeit dreht er bei Salzburg an der Seite von Barbara Sukowa das Melodram HIERANKL. Alexander Beyer lebt in Zürich und Berlin.
Filmographie (Auswahl)
2002
GOOD BYE, LENIN! Regie: Wolfgang Becker
HALBE MIETE Regie: Marc Ottiker
EIERDIEBE Regie: Robert Schwendtke
2001
SOPHIIIIE! Regie: Michael Hofmann
DAS MONSTRUM Regie: Miriam Pfeiffer, René Reinhardt
2000
MARY Regie: Arild Andresen
DIE STILLE NACH DEM SCHUSS Regie: Volker Schlöndorff
1999
SONNENALLEE Regie: Leander Haußmann
Michael Gwisdek ist einer der renommiertesten deutschen Schauspieler und Regisseure, die gegenwärtig im deutschen Film arbeiten. Seinen größten Triumph feierte er bislang mit der Rolle eines überforderten und schrulligen Managers in Andreas Dresens NACHTGESTALTEN (1999), die ihm 1999 bei der Berlinale einen Silbernen Bären als Bester Hauptdarsteller einbrachte. Zuletzt sah man den Vollblutschauspieler in FREUNDE (2000) und VAYA CON DIOS (2002).
Geboren wurde Gwisdek 1942 in Berlin. Er begann seine Karriere mit einem Fernstudium für Regie am Leipziger Theaterinstitut. Nach Anstellungen an verschiedenen DDR-Theatern war er 1968 erstmals auf der Leinwand zu sehen - in einer Nebenrolle als Cowboy in dem DEFA-Indianerfilm SPUR DES FALKEN.
Als einer von wenigen DDR-Schauspielern durfte Gwisdek in den siebziger und achtziger Jahren auch in Filmen westdeutscher Regisseure (u. a. Bernhard Wicki und Hark Bohm) mitwirken. 1988 gab er mit TREFFEN IN TRAVERS sein Debüt als Filmregisseur. Der Film verhalf ihm auf Anhieb zu internationalem Renommee. Seitdem arbeitet Michael Gwisdek sowohl vor als auch hinter der Kamera.
Filmographie (Auswahl)
2002
GOOD BYE, LENIN! Regie: Wolfgang Becker
VAYA CON DIOS Regie: Zoltan Spirandelli
2000
DIE UNBERÜHRBARE Regie: Oscar Roehler
EINE HAND VOLL GRAS Regie: Roland Suso Richter
FREUNDE Regie: Martin Eigler
1998
NACHTGESTALTEN Regie: Andreas Dresen
1997
SIEBEN MONDE Regie: Peter Fratzscher
DAS MAMBOSPIEL Regie: Michael Gwisdek
1994
ABSCHIED VON AGNES Regie: Michael Gwisdek
WACHTMEISTER ZUMBÜHL Regie: Urs Odermatt
1991
DER VERDACHT Regie: Frank Beyer
DIE SPUR DES BERNSTEINZIMMERS Regie: Roland Gräf
1990
DER TANGOSPIELER Regie: Roland Gräf
DAS HEIMWEH DES WALERJAN WROBEL Regie: Rolf Schübel
1989
PESTALOZZIS BERG Regie: Peter von Gunten
HERZLICH WILLKOMMEN Regie: Hark Bohm
1988
TREFFEN IN TRAVERS Regie: Michael Gwisdek
1988
HÄLFTE DES LEBENS Regie: Hermann Zschoche
SANSIBAR ODER DER LETZTE GRUND Regie: Bernhard Wicki
COMING OUT Regie: Heiner Carow
1984
DER FALL BACHMEIER - KEINE ZEIT FÜR TRÄNEN Regie: Hark Bohm
1983
ÄRZTINNEN Regie: Horst Seemann
1980
JADUP UND BOEL Regie: Rainer Simon
1968
DIE TOTEN BLEIBEN JUNG Regie: Joachim Kunert
Burghart Klaußner absolvierte an der Max-Reinhard-Schule Berlin seine Schauspielausbildung und war seither an nahezu allen bedeutenden deutschsprachigen Bühnen tätig.
Nach Frankfurt, Köln, Hamburg, München und Zürich ist er zur Zeit auf der Bühne des Gorki Theaters in Berlin und des Schauspielhauses Bochum zu sehen.
Mit seiner Swing-Band präsentiert er ein Programm mit Chansons von Charles Trenet.
Im Kino war er u.a. in CRAZY (1999) und 23 (1997) von Hans Christian Schmid, ROSSINI (1996) von Helmut Dietl, DAS SUPERWEIB (1996) von Sönke Wortmann und KINDERSPIELE (1992) von Wolfgang Becker zu sehen.