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 | Exquisitausgabe am 14.03.04 um 07:38 Uhr |
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Exquisit/Deluxe-Version (3 DVD's):
Normalerweise schaue ich mir Making Of's nur sehr ungern an, da der Film allzu leicht entzaubert wird. Zum Teil trifft das auch hier zu, aber aufgrund des historischen Hintergrunds ist das umfassende Recherche-Doku und die Spiegel-Reportage ein Muss! Das reguläre Making Of fällt dagegen etwas ab, ist aber immer noch sehr umfangreich. Der Audiokommentar von Wolfgang Becker lenkte meine Aufmerksamkeit auf Details, die mir häufig entgangen sind. Man achte z.B. auf die schwarze Tasse während Alex die Lage seiner Mutter mit dem zuständigen Arzt klärt :).
Der Film ansich wirft für mich - ich bin ein junger "Wessi" - natürlich die Frage auf, ob der Film das Lebensgefühl der ehemaligen DDR-Bürger (halbwegs) authentisch einfängt. Ich komme zu dem Schluß: Ein DDR-Bürger konnte glücklich sein wenn er geduldig war (Warteschlangen), nicht am SED-System aneckte, bereit war bzgl. der Mobilität in Unfreiheit zu leben und den Versuchungen der materiellen Bedürfnisbefriedigung zu widerstehen. Verstieß jemand gegen die sozialistische Doktrin, schlug der Staat mit aller Gewalt zu. Nun ist die Mauer schon länger als 10 Jahre gefallen und die in Geduld geübten Ex-DDR-Bürger werden im schnelllebigen Westen von A nach B gehetzt, müssen Verantwortung im Dienste des unberechenbaren Neoliberalismus übernehmen, während die Freiheit (immer mehr) an das Kapital gebunden wird und der seenlose Materialismus eine emotionale Kälte im Umgang untereinander verursacht. Der Mensch ist keine Einheitsmasse mehr sondern stattdessen ein Individualist, böser ausgedrückt: ein hedonistischer Narzißt. Kann man von den Ostdeutschen verlangen, dass sie sich so schnell auf ein grundsätzlich anderes System - mit seinen Vor- und Nachteilen - sollen? Gerade heute wird der Ruf nach "Bück' Dich" wieder laut und unsere Antennen sind auf die Frequenz der Massensuggestion unserer Manager-Eliten gestellt. Es heisst die soziale(!) Marktwirtschaft mit seinen Sozialversicherungsnetzen sei nicht mehr tragbar und das Volk solle weniger Geld verdienen und länger arbeiten (schafft ja angeblich Arbeitsplätze, vielleicht wird ja dann auch was für mich frei, also klotzt mal ran *lol*) aber dafür mehr ausgeben um die Konjunktur wiederzubeleben... und am Besten nebenbei auch noch für die Rente sparen *rolleyes*. Merkt jemand was? Ein wenig DDR könnte unserer ach so progressiven Nation nicht schaden. Ich kann zumindest jeden Ossi verstehen, der sich zur Zeit angepisst fühlt. |
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 | christian [oktellme@gmx.net] am 12.03.04 um 13:58 Uhr |
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Hey, eigentlich bin ich auf der Suche nach ner französischen DVD-Ausgabe des Films auf diese Seite gestoßen. Beim Überfliegen des Geschriebenen ist mir dann aufgefallen, dass viele den Film so ganz anders verstanden zu haben scheinen als ich.
Ich bin in der DDR geboren worden und war 11, als die Mauer fiel - Ein Alter, in dem ich noch nicht alles verstehen konnte, in dem ich aber auch nicht mehr meinungslos war.
Ich hatte meine Eltern bis zur Wende nie als politisch interessiert erlebt und kann mich demzufolge auch nicht daran erinnern, mit ihnen zusammen politische Systeme reflektiert zu haben. Mein diesbezügliches Bild war somit allein durch die (nach heutigen Maßstäben von Propaganda durchsetzte)Schule geprägt. Dank der sechs Jahre, in denen ich von dem dann folgenden System (propagagandafrei?) beschult worden bin, kann ich rückblickend bestimmte Vergleiche ziehen und natürlich vieles relativieren. Bis zur politischen Wende war ich jedoch in dem Glauben daran aufgewachsen, in einem Land voller Idealisten aufzuwachsen, in dem Jeder für Jeden sorgte, das sich in besonderer Weise von der es umgebenden chaotischen und menschenfeindlichen Umwelt abhob und diese zu seinem Schutz ausgrenzte.
Jedenfalls war es das, was mir an "Good bye Lenin" so gefallen hat; wie ein Junge, der in der DDR aufgewachsen war, das ihm vermittelte Bild einer DDR reproduzierte, es seiner Mutter zuliebe am Leben hielt und zunehmend den Bezug zur Realität im "gelebten Sozialismus" verlierend, es überzeichnete als ein Land, in dem wohl jeder gerne leben würde. Naive Ostalgie eben. |
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 | bonehead am 08.03.04 um 06:14 Uhr |
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Verzeihen Sie bitte meinem Deutschen. Ich verwendete Google, um zu übersetzen:
Die zutreffende Moral des deutschen reunification war nicht, Alex, der "Triumph des rasenden Kapitalismus," aber eher den Gesamtausfall zu veranschlagen vom sozialismus. Das Moment, das Leben unter sozialismus bevölkeren, haben eine echte Gelegenheit, jede mögliche Alternative an allen zu wählen, sie wählen die Alternative. Es var unglücklich, das dieser Punkt vermutlich auf die meisten US-Projektoren verloren ist, die diesen Film sehen.
"Auf Wiedersehen enttäuscht Lenin," so wichtig ein Film, wie es ist, schließlich für seinen Mangel an intellektuellem Mut. Mutter Alexs ist, zu allem Aussehen, ein engagierter Sozialist. Es ist nur in Richtung zum Ende des Filmes, dem wir die Wahrheit über Alex's herausfinden *Vater*, das uns zu einer tantalizing Frage über die Mutter führt, eine Frage, die der Film leider unbeantwortet verläßt, nämlich: war Christiane das echte "zutreffende believer," das sie schien zu sein, oder, hielt sie einfach herauf Aussehen, um Verfolgung zu vermeiden?
Eine Schande, daß Wolfgang Becker nicht den Mut hatte, diese Frage zu adressieren. Stattdessen verbringt der Film die meisten seiner Zeit, die auf Alexs in zunehmendem Maße schwierige Bemühungen, seine Mutter vor der Wahrheit zu schützen konzentriert, indem er sie innerhalb eines überhaupt erweiternnetzes von Lügen abschirmt, das ironisch genau war, was die deutsche Ostregierung gezwungen wurde, um zu seiner Gesamtbevölkerung für 40 Jahre zu tun. Das Resultat ist, daß der Film eine offensichtliche Richtung von nostalgia für das DDR und von sympathie für die sozialisten übermittelt deren Leben durch seinen Einsturz gestört wurden (der schließlich der filmmakers gewesen sein kann ausrichten Absicht.)
Dieses ist zweifellos ein gültiger und strittiger Gesichtspunkt, aber es ist zweifelhaft, daß alle aber eine Handvoll ehemalige Ostdeutsche heute wirklich resurrect das DDR wollen würden. Die Republik war alles andere als demokratisch. Das Regime nannte sich "demokratisch", weil seine sozialistischen Führer an den grundlegenden Irrtum von Marxism glaubten, nämlich das, indem sie jeder **materiell* Gleichgestelltes übertrugen, stellten sie zutreffende Demokratie her.
Feuilletonist Barry Loberfeld schlug vor kurzem vor, daß das Konzept "der Sozialdemokratie" zur klassischen Richtung der politischen Demokratie antithetical ist, die die US an gegründet wurden. Loberfeld schlägt, daß die einzige Weise, Gleichgestelltes der Leute zu übertragen materiell sie politisch übertragen soll *un*equal, im comparision beide bis eins anders und zu den Leuten in anderen Gesellschaften vor.
Das DDR schien zweifellos, Punkt Loberfelds zu veranschaulichen. Es gab nur ein politisches Beteiligtes; niemand durften andere Beteiligte bilden, und niemand, das nicht ein Mitglied des Beteiligten war, wurde für politisches Büro laufen lassen. Materiell hatten fast niemand z.B. ein Automobil. Alle wenigen Leute, die, fuhren das *selben* Automobil, und das das gleiche Automobil, das jeder fuhr, war ein Stück Trödel. Diese Art der politischen Verschiedenheit (Sie can?tform Ihr eigenes Beteiligtes oder Stimme außerhalb des Beteiligten), kombiniert mit erzwungenem mediocrity (Sie haben nur eine Wahl des Autos, und dieses Auto saugt), ist genau was notwendig ist, wenn *Material* Gleichheit das Primärziel einer Gesellschaft ist.
Durch Kontrast in einer politischen Demokratie, von einem materiellen Gesichtspunkt, hat nicht jeder die *selben* Gelegenheiten und die Wahlen, aber sehr nahe jeder hat mindestens *einige* Strecke der Wahlen und Wahlen, die für sie vorhanden sind, und sie sind frei, sie von unter jenen Wahlen jedoch bitte zu wählen. Die einzigartigen Wahlen, die jede Person trifft, ergeben unvermeidlich unterschiedliche Resultate und so machen Leute materiell ungleich.
Tatsächlich beenden Leute, die heraus mit verhältnismässig wenigen Wahlen beginnen, häufig herauf materiell besseres weg von als einiges, das heraus mit begann *mehr* Wahlen, einfach, weil sie *klüger* Wahlen trafen.
Sozialisten glauben, daß Kapitalismus unjust ist, weil er Leuten erlaubt, sich ungleich zu machen *materiell*. Sie können verstehen, daß nicht tatsächlich es sozialismus ist, der unjust ist, weil er, durch Notwendigkeit muß, Leute ungleich machen *politisch*, um sein anscheinend humanitäres Ziel zu erzielen.
"Auf Wiedersehen Lenin" ein wichtiger Film, damit Amerikaner sehen, weil er viel der einzige deutsche Film hübsch ist, der den bedeutendsten Fall in der deutschen Geschichte seit 1945 beschäftigt, um breite Verteilung in den US zu empfangen. Jedoch die Richtung der electrifying Freude, die die meisten Ostdeutschen sicher dadurch gefühlt haben müssen, daß magischer Winter von 1989 nicht in diesen Film an allen übermittelt wird. Er bleibt, damit ein echt mutiges deutsches filmmaker uns die zutreffenden Lektionen des Ausfalls des erzwungenen sozialismus, in Deutschland und weltweit zeigt. |
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 | Bernard à tous les francophones am 02.03.04 um 14:46 Uhr |
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J'ai trouvé un intéressant résumé et une analyse honnête du film au http://www.wsws.org/francais/hiscul/200 3/octobre03/040903_GoodbyLenin.shtml
Je vous invite cordialement à y faire un tour. C'est en français.
Ci-dessous, la copie partielle du commentaire que j'ai envoyé sur ce site.
Bravo pour ce résumé et cette analyse de Good Bye Lenin.
Je ne peux que me réjouir de l’honnêteté avec lesquelles elle a été faite.
Je regrette simplement qu’il ait fallu autant de temps, en disant cela je pense au film « Go Trabi, go !», de Peter Tim (1990), un film 100 % DDR, qui n’a pas eu en France le succès mérité et qui pourtant présentait avec beaucoup d’humour les tribulations quotidiennes d’une famille standard de RDA.
Il nous aura fallu 14 ans pour reconnaître qu’il existe une autre façon de vivre et de ressentir l’Allemagne. Cette leçon de savoir vivre nous vient de l’est.
Regardons bien la carte de l’Allemagne. Ce que nous appelons « Allemagne de l’Est » en est en réalité le centre, particulièrement la Thuringe et la Basse Saxe.
Certes, ce « nouveau » Land ne peut pas s’abriter éternellement derrière son passé, mais gageons que les ex Allemands de l’Est sauront apporter à la culture européenne et à la bonne renommée de l’Allemagne, ce qu’en leurs temps Luther, Cranach (l’ancien et le jeune), la famille Bach, Herder, Schiller, Goethe, Mme de Stahl, Franz Liszt, le Bauhaus, les syndicalistes et résistants des années 30 et 40, et tant d’autres que j’oublie, ayant vécu à Eisenach, Suhl, Erfurt, Weimar, Jena, Leipzig…., ont apporté à notre héritage commun.
Ce n’est certainement pas Coca Cola ou Mac Donald qui les pervertiront autant que leurs cousins de l’ouest, du moins je leur souhaite.
Le temps des bananes et du Sekt offerts par les Berlinois aux visiteurs venant de la Ostzone est révolu. Il a depuis longtemps été remplacé par le chômage, ici comme ailleurs. Pourtant, comme autrefois aux temps du rideau de fer, on sait encore recevoir et partager à l’Est, et c’est tant mieux.
A bientôt, peut-être,
Bernard |
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 | Bernard, de Saint-Etienne, à Victor [bhart@netcourrier.com] am 01.03.04 um 14:36 Uhr |
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Tu as bien raison Victor, et c'est cela le plus important, mieux comprendre ce qu'on nous a longtemps caché.
Il y avait aussi des gens "dadrüben" et ils y sont toujours.
Rends-leur visite, à Berlin, en Thuringe, en Saxe ou dans l'un des trois nouveaux Länder.
Tu découvriras d'autres allemands, une autre culture, surtout parmi les gens de plus de 25 ans.
Oui, tu sentiras une différence qui parfois fait chaud au coeur, car il y a une différence entre Wessis et Ossis, une vraie différence que les nouvelles architectures, les rénovations, les voitures et les supermarchés ne suffisent pas à masquer.
Ist die Mauer richtig weg ?
Nein, sie wurde nur zerstört und die meistens Ossis sind bei ihnen geblieben oder zurück gekommen.
Remercie pour moi ton professeur d'avoir su, comme d'autres enseignants français d'ailleurs, d'avoir su vous faire découvrir et apprécier la différence.
Salut et à bientôt peut-être.
Bernard. |
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 | Bernard aus Frankreich an Hanjo [bhart@netcourrier.com] am 01.03.04 um 08:49 Uhr |
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Leider, Hanjo, denkst Du falsh.
Die Wessis können nicht oder wollen nicht verstehen, was die DDR für die ehemaligen Bürger dieses Statts bedeudet.
Die Wessis und die anderen Leute der westeuropäischen Länder wollten vor 1989 von deinem Land, einem der so gennanten sozialistichen Brüderländer, überhaupt nichts wissen oder erkennen. Es war so bequem eine Stahlgrenze dazwischen zu haben.
Dein Vaterland war unbekannt und blieb auch bei uns im Westen unbekannt, für die meisten meiner Mitbürger in Frankreich zum Beispiel, auch nach die Zerstörung der Mauer.
Du denkst nicht ganz wahr, weil die die deutsche Sprache lernenden Menschen von Europa, die sich ein bischen Mühe gegeben haben um andere deutsch sprechenden Leute kennen zu lernen, haben die anderen Deutsche im Kreis ihrer Familie besucht und so eine ganz andere Geschichte entdeckt. Ich bin von diesen.
Wir sind vielleicht nicht zallreich, aber trotzdem mehr als Du denkst.
Deswegen muss man nicht ein Ossi und sicher auch nicht ein Wessi sein, um den Film besser zu verstehen. Man braucht nur die deutsche Sprache ein bischen zu kennen und die Menschen zu lieben.
Wenn Du die Möglichkeit hast, kannst Du gern eine Übersetzung auf Englisch unserer beiden Texten für Rose aus China schreiben. Aber nur wenn es Dir Spass macht.
Freundliche Grüsse,
Bernard. |
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