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 | linea am 17.02.03 um 17:04 Uhr |
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viele beiträge finde ich recht interessant.aber die ost-west schlacht ist bestürzend.allerdings bleibt die offene frage:wie alt sind so manche "autoren"? wer lediglich seine kindheit dort verlebt hat,wird kaum etwas vermisst haben,denn egal ob nun eltern in ost oder west,für die kinder hat man und will man wohl immedas beste.was es alles nicht gab erfuhr man errst mit dem älter werden.wem es nur um schokolade, kaffee und sonstigen konsum ging, der hat ohnehin den anschluss verpasst.
aber dieses ehemalige land hatte nicht nur schlechte seiten schlecht ging es ihm durch egoistische politiker.ob es heute manchmal besser ist bleibt offen,nur einen vorteil habe ich und jeder andere auch-ich kann frei entscheiden ob ich bleibe oder nicht.
gemeckert wird überall aber ein land in dem alles perfekt ist setzt doch erst einmal voraus, dass alle menschen die darin leben ihre bedürfnisse mal auf ein minimum reduzieren.wenn es so ist das jeder seinen nachbarn übertrumpfen möchte mit dem tollsten auto,die kinder nicht mehr wissen wo die grenzen des konsums sind, dann kann es kein land geben in dem alle menschen gleichermaßen zufriedengestellt sind. von daher genießt doch einfach alle das leben -ihr habt nur dieses eine.und jeder sollte für sich das beste daraus machen und nicht neidisch auf nachbarn,freundin... sein.neid macht unglücklich und dazu hat keiner grund,denn es gibt viele viele menschen denen es wesentlich schlechter als uns deutschen-ob nun ost oder west ist dabei völlig egal-geht.
ich wünsche allen viel spass im film, möge ihn jeder auf seine art geniessen. |
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 | erinnerung [erinnerung2@gmx.de] am 17.02.03 um 16:46 Uhr |
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an Andreas:
Entsetzt hat mich eher Deine Art hier zu schreiben, nicht der Film.
Du hast nie in der amerikanischen Besatzungszone gelebt und Du tust es auch jetzt nicht. Und das sagt Dir jemand, der sogar noch in einem Auto gefahren ist, an dem die Besatzungszone auf dem Nummernschild vermerkt war.
Wo siehst Du Lügen? Der Film stellt klar und deutlich heraus, dass die DDR auch Angst machte, aber aus vielen Beiträgen hier geht hervor, dass es auch Leute gab, die aus welchen Gründen auch immer, mit dem Leben vor der Wende zufrieden waren, in Ost und West.
Ich kenne beide Seiten, ich hab es schon mal gesagt, vor, während und nach der Mauer. Und ich frage Dich, wann war die Hetze auf beiden Seiten größer? Jetzt oder vor dem Mauerfall?
Erinnerst Du Dich an Schnitzler und Löwenthal? Wenn nicht ist es gut, dass Du sie vergessen hast.
Für mich war der Film keine Lüge, denn vieles kannte ich aus eigener Anschauung und selbst die Geschichte des Sohnes (losgelöst von der Politik) war ein Kompliment an alle Kinder, die so handeln können.
Ich glaube nicht, dass alle die den Film positiv sehen dumm sind, ebenso wenig wie die, die ihn negativ sehen.
Ein Tipp zum Schluss, werde ein wenig toleranter. Mit Toleranz lebt es sich entschieden leichter. Tritt lieber für Sachen ein, für die es sich heute zu kämpfen lohnt, z.B. ohne Anti-Amerikanismus gegen einen "heiligen" Krieg, denn kein Krieg ist "heilig".
Lieber Gruß, nimm mir meine Antwort nicht übel
erinnerung
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 | Andreas am 17.02.03 um 11:56 Uhr |
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Erschrocken war ich schon, als ich die Glückwünsche las, welche hier aneinandergereiht, sich gegenseitig bloß übertreffen wollen.
Kurz gesagt, mir blutet das Herz vor Wut, wenn ich spüre, wie Revanchisten aller coleur sich 12 jahre nach dem finalen Todesstoß des Kommunismus sich immernoch die Klischees, im wesentlichen von Leuten wie Harald Schmidt, Stefan Raab, Dieter Hildebrandt und Co. begründet, an vermeidlich noch existierenden Unterschieden eine Story zusammenklauben, mit den Elementen einer französischen Komödie mit Louis de Funes.
Was wird dieser Film bewirken? Eine Verstärkung der Lamoryanz, die alle so bedauern? Ja, natürlich, wie auch nicht, wenn Perversionen wie diese ignorante Mischung aus Lüge und Verdrängung zur allgemeinen Wahrheit wird!
Ein weiterer wirtschaftlicher Absturz der Regionen, die von vielen stupiden Typen als eine betrachtet werden? Ja, schließlich werden Menschen wie ich nun ewig, dank solcher Filme, als Bürger zweiter Klasse in diesem Land betrachtet.
Seit Ihr einfach zu doof, um die politischen und vor allem die gesellschaftlichen Konsequenzen zu ahnen? Sicher nicht!
Und für alle die, die es noch nicht wissen: So war die DDR nicht, sie war anders. Ihr wesentliches Merkmal war die Angst. Bautzen, Schwedt, die Mauer! Und das Ende war nur natürlich, habt Ihr das alles schon vergessen?
Wahrscheinlich, doch gegen Dummheit sind ja selbst Götter machtlos, wie Schiller einmal bemerkte. Diese auf Zelluloid gebannte Lüge ist mindestens so gefährlich wie der Flyer Möllemanns oder der Wahlsieg Schills in HH.
Eine Bitte am Schluß: Laßt solche Filme, oder geht zumindest nicht in selbige hinein. In einem vereinten Europa gibt es keinen Platz für Separatisten, die Gysis, Harald Schmidts, Schills, Haiders, Möllemanns.
viele Grüße aus der amerikanischen BZ, dem westdeutschen Bundesland Thüringen |
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 | Monique [heuschreckenplage@freenet.de] am 16.02.03 um 23:39 Uhr |
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"Für Frieden und Sozialismus - Seid bereit!"
Ich habe mir gerade die Seite angeschaut, inkl. Ostbegriffe und mich köstlich amüsiert! Wie viel man doch schon wieder vergessen hat! Mir fällt dazu noch folgendes ein:
FRÖSI:(=fröhlich sein und singen) die BRAVO der DDR
TROMMEL: DAS politisch korrekte Info-Magazin eines jeden ordentlichen Pioniers
SERO,Altstoffsammelstelle: der DDR-Recyclinghof. War gar nicht so schlecht, und wir hatten noch keine Probleme mit Dualem System und Einweg-Zwangspfand und zugemüllten Wäldern... :-)))
HORT: nachmittägliche Betreuungseinrichtung nach der Schule mit Mittagsschlaf für die 1. Klasse. Es gab soziale Kontakte zu Gleichaltrigen ohne Langeweile, Drogen, Zigaretten oder Alkohol sowie Hausaufgabenhilfe und Basteln. Damit auch die Mutti problemlos bis 18 Uhr arbeiten gehen konnte.
BUMMI: Kinderzeitschrift mit gleichnamigem gelben Teddybär
Zum Begriff Ketwurst kann ich nur sagen, dass sie wohl ein Berliner Privileg war. Denn in meiner Provinz (Prignitz, gehört heute zu Brandenburg, damals Bezirk Schwerin) gab es sie nicht. Ich kannte sie nur aus dem Urlaub.
Sollte mir noch mehr einfallen, melde ich mich.
Gruß an alle, die über UNSERE Vergangenheit auch schmunzeln können |
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 | erinnerung [erinnerung2@gmx.de] am 16.02.03 um 14:57 Uhr |
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Ich hab vergessen zu erwähnen, ob ich Ossi oder Wessi bin *lächel
Dazu taucht bei mir allerdings die Frage auf: Ist das wirklich wichtig? Für einige scheint es hier so zu sein. Weil man ja den Film scheinbar nur verstehen kann, wenn man das eine oder das andere ist.
Ich bin weder das eine noch das andere. Oder anders gesagt, ich weiß nicht, was ich bin. Im Westen geboren, Verwandte in Ost und West, Großmutter Berlinerin. Verständnis für "beide" Seiten, da ich beides aus eigener Anschauung kenne und beides liebe. Und nu?
Soll doch jeder selber entscheiden, in welche Schublade er mich steckt, wenn er solche im Kopf hat ;-))
Eins aber noch zum Forum: Einmal meckern sei erlaubt.
Es wäre besser, wenn man auf Beiträge direkt antworten könnte und täte der Übersichtlichkeit sicher gut.
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