Thomas [] am 23.02.03 um 03:30 Uhr

...Hab' noch was vergessen:
Am Ende der Vorstellung (im Kinopolis in Bonn-Bad Godesberg) hat das gesamte Publikum applaudiert. Ich kann mich nicht erinnern, das jemals zuvor erlebt zu haben!


 

Thomas [] am 23.02.03 um 03:26 Uhr

Habe den Film heute (naja, genaugenommen gestern ;-) Abend gesehen - und bin begeistert! Das beste, was ich seit langem im Kino gesehen habe. Vor allem ein Film mit einer richtig guten Geschichte (selten, sowas...); dickes Lob an Bernd Lichtenberg und Wolfgang Becker. Ein Plot, wie man ihn wirklich nicht alle Tage sieht; da muß man erstmal drauf kommen. Und nicht zuletzt Lob an Martin Kukula und (nochmal) Wolfgang Becker für die hervorragende Kamera- und Regiearbeit, die Bilder mit Athmosphäre geschaffen hat.
Last but not least waren es aber natürlich die hervorragenden Schauspieler, die dieser Geschichte erst Leben verliehen haben. Insbesondere die Leistungen von Daniel Brühl und vor allem Katrin Saß (...seit heute haben Sie einen neuen Fan !) haben mich sehr beeindruckt.
... Und Chulpan Khamatova ist einfach nur Zucker ;-)

Viele Grüße, und vielen dank für diesen Film,

Thomas


 

Martin [] am 23.02.03 um 02:11 Uhr

Hallo Leute
Also der Film ist echt SPITZE
:-)der ist wirklich gelungen es gibt lustige Stellen und auch ernste Momente es ist nicht nur ein Film wo einfach nur der Osten aufs Korn genommen wird.Alle im Kino waren ständig am Lachen,besonders wo Alex mit der Schwalbe rumgedüst ist das fand ich cool.Ab und zu wurde man wehmütig wenn man die alten Autos und Sachen aus der Ho sah,Dinge die man fast schon vergessen hat.Zur Wendezeit war ich 8jahre also hab ich nicht viel bewußt in Erinnerung,aber wenn so zurück-
denke finde ich das in der DDR auch vieles gut war wenn auch nicht alles,aber die Menthalität der Menschen der DDR war meiner Meinung doch anders,nicht so Konsumgeil und Karieresüchtig.Achso was ich noch sagen wollte die Freundin von Alex ist richitg Süß:-)


 

Ein ehemaliger Ostbürger am 23.02.03 um 00:39 Uhr

Hallo Leutz

Ich habe mir vorige Woche den Film angeschaut. Ich muss sagen der war einfach großartig. Als die Wende kam war ich 9 Jahre alt, also habe ich vieles noch bewußt miterlebt. Es überkam einen eine gewisse Wehmut, denn man hat sich an seine "Kindheit"(in meinem Fall die frühe Kindheit) an die Pioniernachmittage, die Altstoffsammlungen und viele andere Dinge die man LEIDER im laufe der Jahre vergessen hat zurückerinnert. Außerdem war dies nun mal das Land wo ich geboren bin und es war echt nicht alles schlecht dort wie viele das immer darstellen wollen. Ich will die DDR auf keinen Fall schön reden aber eine gewisse Objektivität wäre schon angebracht, die ich oft bei vielen Leuten vermisse.
Es sollte jeder in den Film gehen auch die Leute die sich über die DDR lustig machen ohne je dort gelebt zu haben. Das würde vielleicht helfen diese beschissenen Voruteile abzubauen.
In diesem Sinne
Seid bereit Immer bereit :-))


 

Fabian am 23.02.03 um 00:23 Uhr

Trägt Florian Lukas in der Videoschnittszene ein MATRIX-T-Shirt???


 

Kaffeeweisser am 23.02.03 um 00:04 Uhr

@ Dieter Heinzig

Wie ich schon unten mal geschrieben hatte ist es nicht der echte Sigmund Jähn. Fotos vom echten Jähn findest Du unter http://www.strausberg.de/jaehn/

Der Schauspieler heißt Stefan Walz.


 

Matthias am 22.02.03 um 23:29 Uhr

Ich komm gerade aus dem Kino!
Der Film ist echt der Hammer! Lange nicht mehr so einen guten Film gesehen. Deutsches Kino macht sich!!


 

Anduril am 22.02.03 um 23:24 Uhr

Hi, auch wenn ich keine Erinnerungen an die DDR preisgeben kann, höchstens, dass ich nach der Wende als kleiner Junge eine Sonnenbrille anstatt eines Mauerstückes kaufte, weil ich mir der Ereignisse nicht bewsußt war, möchte ich eine Frage stellen. Ich komme gerade aus dem Kino und versuche für mich eine Antwort zu finde, ob dieser Film einen tieferen Sinn hat. Welche Intention verfolgte Wolfgang Becker? Sollte der Film nur Unterhaltung sein, was meiner Meinung nach gelungen ist, oder sollte der Film auch nachdenklich machen. Wenn Herr Becker erreichen wollte, dass man sich wieder mit der Geschichte der DDR beschäftigt, hat er es zumindest bei mir geschafft, Interesse und Neugier zu erwecken. Wäre für Antworten dankbar.
MfG Anduril


 

Druschba [] am 22.02.03 um 22:12 Uhr

Hi!
Ich glaube schon dass, das Sigmund Jähn war, kann mir aber nicht vorstellen das er nach der Wende Taxi gefahren ist.
Ich war '89 15 Jahre alt, hatte demzufolge noch PA, ESP, Staatsbürgerkunde und andere (nette) Sachen. Im übrigen ging meine damalige Direktorin zum Fasching als Jahresendfigur (Engel), d.h. es ist keine Erfindung irgendwelcher Witzblätter.
Im übrigen viele Grüße an diejenigen die aus Potsdam kommen und die Dean Reed Schule besucht haben.
Natürlich auch an den Rest der Welt.
Viele Grüße von Jeannette
PS.Klasse Film


 

Dieter Heinzig am 22.02.03 um 20:25 Uhr

Wer kann mir sagen,
1. ob Sigmund Jähn nach der Wende wirklich Taxi gefahren ist?
2. ob die Filmfigur Sigmund Jähn (außer natürlich in den dokumentarischen Teilen des Films, die den echten Jähn bringen) von Jähn selbst gespielt wurde und
3. falls dies nicht der Fall ist, von welchem Schauspieler der Film-Jähn gespielt wurde?
Dieter Heinzig
)mnatF


 

Mario am 22.02.03 um 19:31 Uhr

Hey vermisse einen Begriff auf der Seite Ostbegriffe.

Was ist mit Abschnittsbevollmächtigter (ABV) ?

Mario


 

Kaffeeweisser am 22.02.03 um 18:42 Uhr

Mir ist noch was eingefallen:

An einer Steller zitiert Becker als bekennender Truffaut Fan den großen Regisseur.
Ist es auch jemanden aufgefallen und um welchen Film handelt es sich?
Wer es weiß kriegt einen Preis! :)


 

Kaffeeweisser am 22.02.03 um 18:37 Uhr

@Petrus

Vorsicht - Spoiler!






Zu 1.: erscheint mir auch unlogisch, ist mir aber überhaupt nicht aufgefallen

Zu 2.: Lara streitet sich vorher mit Alex über dessen Täuschungsmanöver mit seiner Mutter, und will das er damit aufhört.

Zu 3.: Das bleibt der Phantasie des Zuschauers überlassen. Wenn Du es aber genau wissen willst, er war es nicht. Der Schauspieler heißt Stefan Walz.

Zu 4.: Der Vater ist da, habe ihn aber auch erst beim zweiten Kinobesuch gesehen.

zu 5.: Wahrscheinlich weil der Trailer so einen Eindruck des Films vermittelt hat und viele mit einer entsprechenden Erwartung reingegangen sind.

Ich spare mir die Antwort zu Deinen Frage auch unter de.rec.film.misc zu posten, wo Du ja auch gefragt hattest.

Kaffeeweisser


 

cindy [] am 22.02.03 um 18:37 Uhr

An oje! Habe einige Fragen an Dich. Was ist mit den Schülern passiert, die Nutelle auf dem Schulbrot hatten? Was stellte die Stasi mit Leuten an, die einen Ausreiseantrag stellten? Wie ging es mit der Lehrerin weiter, die sich in den Lübecker verliebte?


 

mit ich am 22.02.03 um 18:12 Uhr

für Petrus, der das bestimmt nicht liest:
In keinem Film wird alles ganz logisch sein. Vielleicht ist ist Lara aus dem Spiel ausgetiegen, weil ihr das alles zu blöd war. Der Rest ist halt so, wie du ihn beschrieben hast, aber trotzdem: Es wird keinen Film Ggeben, in dem alles logisch ist...


 

Petrus [] am 22.02.03 um 16:51 Uhr

Vorsicht, Spoiler möglich!




Heute Nacht war ich in dem Film. Ich fand ihn ihn im
Großen und Ganzen gut, nur ein paar Dinge erschienen mir unlogisch ...
oder lag das an der späten Stunde?

1. Als Mutter mit dem zweiten Herzinfarkt im Krankenhaus liegt, ist
sie nur kurz auf der Intensivstation, dann aber ganz schnell auf einem
normalen Zimmer. Welche Klinik geht so mit einer Mittvierzigerin in
lebensbedrohlichem Zustand um?

2. Warum steigt eigentlich Lara aus dem Spiel aus und verrät der
Todkranken kurz vor dem Ende alles?

3. War der Taxifahrer nun der Ex-Kosmonaut oder nicht - auf der
Hinfahrt leugnet er, auf der Rückfahrt redet er darüber, wie es im All
war.

4. Warum fehlt der Vater nach vollzogener Versöhnungs-Aussprache auf
der "Beerdigung" - oder habe ich ihn übersehen?

5. Eine andere Frage noch: Wieso kommen viele hier und in anderen
Foren auf die Idee, der Film sei ostalgisch oder verherrliche die DDR?
Mir scheint er sich eher über viele DDR-Traditionen lustig zu machen.

Wer blickt durch?


 

Purzl [] am 22.02.03 um 15:31 Uhr

@ TomasM

Der Film läuft in Karlsruhe im:

Filmpalast am ZKM und in der Schauburg


 

Gitti [] am 22.02.03 um 13:44 Uhr

Es gibt nur zwei Worte.

Einfach Spitze


 

lorelei [] am 22.02.03 um 12:41 Uhr

also langsam solltet ihr euch mal bremsen mit begriffen ost und west.
bevor du so was schreibst schlag erst nach ob das wirklich das gleiche ist und vor allem WOHERdie begriffe wirklich kommen-ost oder west ist schwachsinn.sorry aber erst denken dann schreiben.


 

Jule [] am 22.02.03 um 12:15 Uhr

Hi,

ich fand denn Film gut. Ich hab nur nicht richtig gesehen, was Denis da an diesem Hochzeitsvideo gemacht hat. Sonst war der Film ganz witzig.


 

Erich am Morgen am 22.02.03 um 11:01 Uhr

@ Verena

Thälmannpionier wurde man in der 4. Klasse! Das nächst Mal wird aber selber gegoorgelt, liebe Jugendfreundin!
Seid bereit!
Euer Generalsekretär

http://www.dirkswebw elt.de/damals/pioniere/pioniere.html


 

Verena [] am 22.02.03 um 02:55 Uhr

Hallo Forum,
habe gerade mit Begeisterung die Spätvorstellung Eures Filmes gesehen. Passt gerade ganz gut, da ich auch das Buch "Zonenkinder" gelesen habe. Auch darüber könnte man ja nun endlos diskutieren...

Nun gut, zur Sache: Eine Frage habe ich: In welcher Klasse wurden wir eigentlich Thälmannpioniere? Ich habs vergessen. Obwohl ichs war!!

Die beiden Jungs im Film, die beim zweiten Mal "Unsere Heimat" (wie könnte ich diese Hymne vergessen!) gesungen haben, waren meines Erachtens schon etwas alt, um noch ein blauens Halstuch zu tragen (für alle Wessis: es hätte als Thälmannpionier rot sein müssen! Das war jetzt nicht bös gemeint). Oder?


 

Anja [] am 22.02.03 um 02:37 Uhr

Liebe Filmemacher,
der Film war nett, sehr ergreifend! Gut fand ich, viele Details nicht allzu arg ins Lächerliche zu ziehen. Denn für uns war das damals eben nicht lächerlich, sondern das tägliche Leben.

Dennoch einen groben Schnitzer muss ich feststellen: Als Alex (alias Daniel Brühl) die Grenze passiert, zeigt er seinen Personalausweis. Darin steht: geboren 1982. Er wäre 1989 also gerade mal 7 oder 8 Jahre alt gewesen. So jung kann er wohl kaum gewesen sein... Auch nicht im Film!!! Realistisch wäre Jahrgang 1970 bis 1975 gewesen. Schade.
Trotzdem: Hinter der Geschichte steckt eine charmante Idee und sie wurde nett erzählt...


 

Till am 22.02.03 um 01:42 Uhr

Auch wenn ich nur ein (blöder) Besserwessi bin, muß ich sagen, daß man die sympathischen Seiten der DDR wohl kaum schöner, ergreifender, brillianter und einfach genialer darstellen könnte als es durch diesen Film geschehen ist. Ein Meisterwerk der deutschen Filmkunst, einfach toll!! Mit solchen Beiträgen brauchen wir uns hinter keinem Hollywood zu verstecken! Weiter so, ich bin stolz auf den deutschen Film!


 

Timur und sein Trupp [] am 22.02.03 um 01:27 Uhr

Ahoj!
Habe den Film noch nicht gesehen, aber das wird nachgeholt, Pionierehrenwort! Dieses Forum ist aber vorab schon mal sehr interessant und zeigt, daß die DDR wohl auf mehr als 79qm überlebt hat.. Was mich sehr freut, obgleich ich die DDR wirklich nicht wieder haben möchte. Allerdings sind Dinge wie Identität, Heimat und eigene Historie unabhängig davon schon ein Thema. Und da schmerzt so einiges doch gar sehr. Rückwirkende Veränderungen, Verluste oder Kaschierungen etc. sind keine Bewältigung, im Gegenteil. Hoffe jedenfalls sehr, daß die Heimat wenigstens in solcher (verfilmter) Form weiter lebt, wenn man die Heimat schon in selbiger nicht mehr wieder findet.

Druschba vom Rhein
Marko


 

Berichtigung am 22.02.03 um 01:03 Uhr

Hört doch mal auf mit dem Schwachsinn Jahresendflügelfigur (Engel). Dieses Wort wurde in der DDR NIE verwendet weder privat noch offiziell, sondern ist eine Nachwende-Verarsche aus der monopolkapitalistischen TAZ oder Titanic. Gibts diese Blätter noch oder sind die endlich pleite?
Euer Generalsekretär, der für euch denken muss


 

Christian [] am 22.02.03 um 00:53 Uhr

Toller Film, hat verdammt Spass gemacht. Auch für einen der leider kaum was von der DDR mitbekommen hat. Nur zwei Dinge sind mir unklar:
1) Warum hat der Kumpel von Alex beim Videoschneiden ein Matrix-T-Shirt an? Das gab es doch damals noch gar nicht !?!
2) Was genau erzählte Lara Alex' Mutter? Wusste sie nun alles oder nicht?

Vielleicht hat ja jemand eine Antwort auf meine Fragen.

Christian


 

a [] am 22.02.03 um 00:34 Uhr

Die noch mal der Text zur Erinnerung! Sollten sich vielleicht ein paar Leute ein
Beispiel dran nehmen!

Zugegeben: Schöne Melodie! Da hat H. Eisler wirklich ganze Arbeit geleistet und
ein sehr schönes Stück Musik um den Text von J.R. Becher geschrieben, obwohl er
aus der Schule von A. Schönberg kommt...

Schon mal aufgefallen? Also, wenn ich hier so einige Kommentare lese, dann müssten
doch einige unserer "Hardcore Ostalgiker" doch echt das Kotzen
kriegen Ebenso der Text der BRD auf die Melodie der DDR., wenn sie den Text ihrer
eigenen Hymne lesen. Der Text der Hymne der DDR passt auf die Melodie der Hymne der BRD.
Nu ja, kein Wunder das es nicht so "hipp" war den Text zur Hymne zu jodeln!


 

Swena&Frank [] am 22.02.03 um 00:24 Uhr

Hallo Leute,

wir sind gerade (vor zwei Stunden) aus dem Film gekommen. Uns war - wie selten zuvor - nach dem Ende zum Klatschen zumute. Ein ergreifender Film, der einfach nicht aufhören sollte. Uns (34/w und 36/m) standen häufiger die Tränen in den Augen, was sonst nicht so häufig vorkommt. Nach rund 21 bzw. 23 Jahren Ost-Erfahrung, dann zehn Jahren West-Erfahrung und nun schon 3 Jahren Wost-Erfahrung (Berlin) konnte man doch einige Dinge wiedererkennen, an die man sich gern erinnerte, aber auch an Szenen, für die man sich schämte. Der Film war im Grunde einfach toll. Wir werden ihn auf jeden Fall noch einmal sehen, obwohl ich (m) bislang jeden Film nur einmal sah.

Hier noch ein paar Richtigstellungen und Ergänzungen zu eurer Liste der Ostbegriffe:

- Die Süßtafel hieß nicht so, sondern Schlagersüßtafel und zeichnete sich durch ihren Preis (EVP: 0,80 Mark) sowie durch den hohen Anteil an Hasel-Nüssen aus.
- Creck - war auch so was ähnliches wie ne Ersatzschokolade, aber ohne Nüsse, aber dafür mit Bildern auf dem inneren Verpackungspapier. Da waren z.B. Fußballer drauf!!!
- Das Hausbuch enthielt nicht nur Eintragungen über die Bewohner eines Hauses, sondern es mussten insbesondere die Besucher angemeldet und eingetragen werden. Vor allem die aus dem Westen. Irgendwann kamen dann mal Leute, die sich dafür interessierten.
- Diese Hausbücher wurden übrigens von den Hausvertrauensleuten geführt. Die wurden aber nicht bestimmt, sondern gewählt, und zwar von der Hausgemeinschaft. Diese wählte auch jährlich eine HGL - Hausgemeinschaftsleitung. Die gabs zumindest in den größeren Häusern, wie z.B. Plattenbauten.
- DLK - Dienstleistungskombinat: Hatte in jeder Stadt Stützpunkte, in der man seine Sachen zum reinigen, reparieren usw. abgeben konnte. In der Regel waren die nach einer Woche wieder da, manchmal auch wieder heil. Meinen Geracord (Kassettenabspielgerät ohne Radio) haben die aber nie in Ordnung gebracht.
- Deli-Laden: Hier gabs m.E. vor allem Ostprodukte, die für den Westen produziert wurden. Der Rest (also der, der nicht in den Westen ging) wurde hier für viel Alu-Mark an den Werktätigen des Arbeiter- und Bauernstaates verkauft.
- Wenn ihr schon ESP erwähnt, dann auch noch das praxisnähere UTP - Unterricht in der technischen Produktion (so hieß das, glaube ich). Das gabs wohl nur in Städten. Meine Angetraute (vom Dorf) hatte das nie!
- Wichtig: Spatensoldaten: Das waren keine Zivildienstleistenden. Das waren Leute, die den Dienst an der Waffe verweigerten. Die wurden trotzdem zur NVA eingezogen und waren dort die "ärmsten Schweine". Handwerkszeug waren Spaten - deswegen auch der Name.

-Genau so wichtig: SU! Damit konnten - nach unserer Übersiedlung, alle Wessis nichts anfangen.
- Neben "Horch und guck" gabs noch "Nimm und teil" - Synonym für einen Teil der "Bewaffneten Organe" - den Zoll.
- Und zu guter letzt: HO (Handelsorganisation)- war größer und wichtiger als Konsum!

Falls ihr noch Fragen habt - EMail-Adresse ist bekannt.
Also: Nehmt euer Herz in beide Hände und macht was draus, passt auf euch auf! (Viele Grüße an Lutz Bertram von DT (Deutschlandtreffen) 64!)


 

Abkotzen am 22.02.03 um 00:14 Uhr

Also, wenn ich hier so einige Kommentare lese, dann müssten doch einige unserer "Hardcore Ostalgiker" doch echt das Kotzen kriegen, wenn sie den Text ihrer eigenen Hymne lesen. Nu ja, kein Wunder das es nicht so "hipp" war den Text zur Hymne zu jodeln!

Schon mal aufgefallen? Der Text der Hymne der DDR passt auf die Melodie der Hymne der BRD. Ebenso der Text der BRD auf die Melodie der DDR.
Zugegeben: Schöne Melodie! Da hat H. Eisler wirklich ganze Arbeit geleistet und ein sehr schönes Stück Musik um den Text von J.R. Becher geschrieben, obwohl er aus der Schule von A. Schönberg kommt...
Dier noch mal der Text zur Erinnerung! Sollten sich vielleicht ein paar Leute ein Beispiel dran nehmen!

Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt,
laßt uns Dir zum Guten dienen, Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen, und wir zwingen sie vereint,
denn es muß uns doch gelingen, daß die Sonne schön wie nie
über Deutschland scheint, über Deutschland scheint.

Glück und Friede sei beschieden Deutschland, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden, reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen, schlagen wir des Volkes Feind.
Laßt das Licht des Friedens scheinen, daß nie eine Mutter mehr
ihren Sohn beweint, ihren Sohn beweint.

Laßt uns pflügen, laßt uns bauen, lernt und schafft wie nie zuvor,
und der eignen Kraft vertrauend steigt ein frei Geschlecht empor.
Deutsche Jugend, bestes Streben unsres Volks in dir vereint,
wirst du Deutschlands neues Leben. Und die Sonne schön wie nie
über Deutschland scheint, über Deutschland scheint.


 

SuperTrooper [] am 22.02.03 um 00:09 Uhr

ich freu mich auch total!


 

IsDochLatte am 21.02.03 um 23:58 Uhr

Hallo,

ich bin ein gebürtiger Wessi und ich weiß auch, was eine Schwalbe oder ein Spatz ist. Und damit meine ich nicht die Vögel.
Zum Thema "Ostbegriffe", also ein Haufen dieser "OST Begriffe" sind alles andere als "OST" die kannte ich auch seit je her. Nu ja, egal!


 

Michi [] am 21.02.03 um 23:01 Uhr

Ich glaub, ich muß mal was richtig stellen:

Der Unimog ist keine Erfindung der DDR. Vielmehr ist das ein Produkt von Mercedes Benz. (aus dem nichtsozialistischem Ausland) Die ostdeutschen Gegenstücke haben Ingenieure in Zittau und Waltershausen entwickelt: ROBUR und MULTICAR
Letzteren sieht man heute sogar im westgermanischen Gebiet.

@ Sonnenschein & kleenepeanut:

Recht habt ihr! Schade, daß ihr eure Jugend nur so kurz in der DDR erlebt habt. Ich konnte 14 Jahre die Vorteile des Systems genießen, ohne irgendwo anzuecken. Mag sein, daß das später anders geworden wäre... aber ich hab die DDR nun mal überwiegend positiv erlebt! Und das erfüllt mich mit einem gewissen Stolz.




 

skin71 [] am 21.02.03 um 21:35 Uhr

ihr habt da was vergessen:

vopo: volxpolizist
staatsbürgerkunde: politische Bildung
lernativ: bessere helfen schlechteren schülern im unterricht
strasse der besten: fotowand mit den besten schülern jeden jahrgangs
duo: überdacht schwalbe auf 3 rädern
IM (informeller mitarbeiter): stasi-spitzel
held der arbeit: ein gruß an adolf hennecke!
sero: altstoff-annahmestelle
karo: lungentorpedo (relikt)
abschnittsbevollmächtigter: siehe vopo
fit & atta: reinigungsmittel
wohngebiet: stadtviertel
jahresendfigur mit flügeln: engel
muckefuck: fertig-kaffee
mufuti: multi-funktionstisch
unimog: so´n eigenartiges auto
sabberfrosch: höllengefährt aus noch weiter aus dem osten
bummi: bussi-bär des ostens
frösi (fröhlich sein und singen): zeitschrift der jungpioniere
drushba-trasse: freiwillige gegenseitige unterstützung von anderen sozialistischen ländern
LPG: landwirtschaftliche produktionsgenossenschaft
MTS: motoren- und traktorenstation
hort: aufbewahrungsstätte für den nachwuchs im schulalter am nachmittag
kinderkrippe: kam vor dem kindergarten
schulgarten: unterrichtsfach
subotnik: freiwilliger arbeitseinsatz am sonnabend
störfunk: signale die den grenzbewohnern ins radio gemengt wurden

auf die deutsch-sowjetische froindschaft!


 

Daniela am 21.02.03 um 21:02 Uhr

Hallo,

ich bin ein "übergesiedelter". D.h. ich bin on Thüringen nach NRW gezogen wegen der Völkerveständigung und muss sagen, dass es noch immer sehr viele Vorurteile gibt, auf beiden Seiten. Die Ossis schimpfen mich als Wessi und die Wessis als Ossi. Tja, was soll man dazu sagen? Frag einen Wessi mal nach nem Simson-Roller oder ner Schwalbe oder nem Schigulli (keine Ahnung über die Schreibweise, ist ein Auto :-) ) und die haben keine Ahnung. Auch noch ein Unterschied: Kartoffelbrei und KArtoffelpüree oder Pfefferkuchen und Lebkuchen (beide male erst ostdeutsch dann westdeutsch). Zusammengefasst muss ich sagen, wir sollten mehr innerdeutsche Kommunikation vornehmen!

Grüße
Daniela, ein "Wossi"


 

spreewaldgurke [] am 21.02.03 um 21:00 Uhr

ich fand den film einsame klasse!!!! hab die DDR mit meinen 2 jahren damals zwar kaum erlebt, aber der film hat mir gezeigt dass es sicher ´ne geile zeit war!! ich denke, filme solcher art müssten öfters in den kinos laufen!


 

Ossi am 21.02.03 um 20:06 Uhr

Ich würde mal sagen, dass ein Wessi diesen Film gar nicht versteht.


 

LOOP am 21.02.03 um 19:48 Uhr

Hey ehemalige DDR Bürger und solche die es nicht sind ,Ich finde das sich alle Menschen in Deutschland Good Bye Lenin ansehen sollten da es immer noch "Ost-West" Konflikte gibt und ich denke das könnte sehr zu unserer Verständigung beitragen denn nach 12 Jahren "Einheit" sind wir längst noch nicht zusammen gewachsen . Denn es gibt viele Klisches Vorurteile und Diskriminierungen . Ich fände es besser wenn wir endlich mit dem Unsinn aufhören . Und akzeptieren das wir ein Volk sind und immer waren .





























































 

linda am 21.02.03 um 19:26 Uhr

oh brüder weint und betet nicht mehr,
erlösung kommt uns nicht von dort her.
kämft für recht und freiheit
setzt euch zur wehr
black and white werden ändern die welt.

haltet euch dran liebe ossis und wessis, denn alleine jammern hilft bekanntlich gar nichts.

klar ist die konjunktur am boden, aber in die glotze schauen oder vorm pc hocken hilft da nicht as der misere.


 

ThomasM am 21.02.03 um 18:05 Uhr

Kann mir jemand sagen, in welchen Kino zwischen Karlsruhe und Freiburg (Breisgau) der Film gezeigt wird!
Für solche Filme haben die Kinobetreiber hier wahrscheinlich kein Interesse, oder?


 

Rike am 21.02.03 um 17:39 Uhr

Hallo Anatol
Ja ich bin "die" Rike. Hab mich sehr über die antwort gefreut.
Ich hoffe euch allen geht's gut und wir sehen uns bald mal wieder.
Liebe Grüsse Rike


 

Marta am 21.02.03 um 17:35 Uhr

Der "Haushaltstag" ist in der Wortliste falsch erklärt.
Das war kein Behördentag, sondern ein bezahlter, freier Tag pro Monat, den jede werktätige (für Wessis: berufstätige) Mutter hatte. Ich denke, das Ziel war tatsächlich auch, den berufstätigen Müttern die Dreifachbelastung ein wenig zu erleichtern. Wenn man bedenkt, dass wir in der Regel 42,75 Wochenstunden gearbeitet haben (Teilzeit war ja nur mit größter Hartnäckigkeit durchzusetzen), war dieser Tag immer sehr willkommen.
Wenn ich mich richtig erinnere, haben - kurz vor der Wende erst - auch alleinerziehende Väter Haushaltstage bekommen.
Gruß Marta


 

Mampe am 21.02.03 um 17:17 Uhr

neenee!
EVP war die Abkürzung für "Endverbraucherpreis".

Und wo bleibt eigentlich der allseits beliebte "Subbotnik"??

Und auch NAW (Nationales Aufbauwerk) sollte hier nicht vergessen werden.

NSW: Nichtsozialistisches Wirtschaftssystem (sprich kapitalistisches Ausland)

Ich glaube fast, wir waren *Weltmeister* im Abkürzen!


 

Lenin (X-Verleih Team) [] am 21.02.03 um 17:13 Uhr

Da hier bereits öfters nach dem Filmplakat gefragt wurde: www.closeup.de bietet es ab Montag zum Kauf an!
Der genaue Link wird in den Downloadbereich gesetzt.

Viele Grüße, Lenin


 

Ich [] am 21.02.03 um 17:13 Uhr

Ich hab mir den Film am Mittwoch angeguggt. War total lustig. Ich bin 15, da heißt, hab die DDR nicht bewusst miterlebt. So konnte ich auch über einige Dinge nicht lachen, wo sich die Älteren drüber totgelacht haben... Hab mir das dann von meinen Ellis erklären lassen.
Ich glaube die DDR war ne coole Zeit für die teens... Ich hätte sie gern miterlebt...

Allerdings, über ein Wort könnt ich mich immer wieder kaputtlachen: MuFuTi (wird das so geschrieben?)

Mhm, ja, diese Formular kapiere ich dementsprechend auch nicht... Naja...

Viele Grüße!
Maria


 

bernd am 21.02.03 um 16:26 Uhr

Thema Ostbegriffe:

Das Wehrlager wird von Euch wie eine freiwillige Veranstaltung im Ferienlagerformat beschrieben. Tatsächlich war es eine vormilitärische (Pflicht)-Ausbildung im Rahmen der Zivilverteidigung der DDR und alle männlichen Schüler in der 9. Klasse mussten dieses Wehrlager absolvieren. Für manchen war das kein Spaß. Ich fand es allerdings ganz lustig.

Zum Film:

Kompliment zu Euerm Film!! Hat mir sehr gut gefallen und mich tief bewegt. Man vergisst in 13 Jahren aber auch ne Menge.
Der Film regt auch zum Nachdenken an, denn auch wenn wir in der DDR auf vieles verzichten mussten, eingesperrt waren und keine Meinungsfreiheit hatten, gab es viele Dinge, die wir uns auch in der heutigen Zeit bewahren sollten - die zwischenmenschlichen Beziehungen, das Zusammengehörigkeitsgefühl oder sich an Sachen zu freuen, die man mit Geld nicht kaufen kann.
Ihr habt da zu diesem Thema ein paar sehr schöne Sätze im Film eingebaut. Sicherlich darf man nie vergessen, was das System den Menschen Jahre lang angetan hat, man sollte aber auch die guten Seiten der DDR und die schönen Erinnerungen nicht vergessen. Dass im Westen nicht "ALLES" besser ist, hat wahrscheinlich schon jeder verstanden. Die Welt ist aber nicht nur schwarz und weiß sondern dazwischen gibt es viele bunte Farben, heute im Gesamtdeutschland, wie damals in der DDR.


 

Karin [] am 21.02.03 um 15:58 Uhr

Lederrol

Begriff für Lederimitat, z.B. in den 60er Jahren
Lederrol-Jacke = Lederjacke

Trugen die sog. Halbstarken in der ehem. DDR, da es ja keine Lederjacken (meistens in der Farbe schwarz)gab.


 

waldpurzel am 21.02.03 um 15:57 Uhr

Hat hier noch niemand EVP erwähnt? Meine Lieblings-Ost-Abk.!!
EVP steht für Einheitlicher Verkaufspreis. Ich kann mich noch erinnern, dass das immer auf Schulzubehör (Lineal etc.) stand. Und das Wort Muttiheftchen fehlt auch. So konnten die Lehrer den Müttern immer Mitteilungen überbringen. Übrigens, in Bayern heißt es glücklicherweise auch dreiviertel acht etc. :-)


 

chrisis am 21.02.03 um 14:59 Uhr

naja, ich bin ja sozusagen ein wessi in österreich (sprich tiroler), und das erste mal tat ich mir auch schwer das zu verstehen. aber wenn mensch öfters in wien ist, lernt man das bald mal...
aber mir war neu, dass es das auch außerhalb österreichs gibt :)


 

mampe am 21.02.03 um 14:56 Uhr

wie schön, endlich mal jemand, der einen versteht :))
wie oft musste ich das schon erklären ......


 


Seite 52

   « blättern 

 

blättern »    



 Direkt zu Seite...

1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  57  58  59  60  61  62  63  64  65