Megaron am 02.03.03 um 11:50 Uhr

@zoellner:
die Frage ist auch: wenn es die DDR heute noch geben würde, wie sähe das mit einem Internetzugang dort aus? Gäbe es überhaupt einen? Wahrscheinlich wären dann nur Adressen mit der Endung ddr freigeschaltet *g*
Z.B. www.goodbyelenin.ddr

Gruss,
Megaron


 

Alex am 02.03.03 um 05:33 Uhr

Bin 33 Jahre alt und habe selten so viel geweint in einem Hallenser Kino mit 700 Leuten. Endlich mal ein ernsthafter Versuch, komisch an die DDR heranzugehen. Schön wars, werde sicher noch einmal reingehen.


 

Marco am 02.03.03 um 02:11 Uhr

Ein Film, tief aus dem Bauch, mitten ins Herz. Ich habe viel gelacht und viel geweint. Ich bin so dankbar, daß es endlich einen solchen Film gibt.


 

der antikriegsbär am 02.03.03 um 01:23 Uhr

MAKE PEACE NOT WAR!


 

Timur [] am 01.03.03 um 23:18 Uhr

Zuerst mal ein dickes Lob (Bienchen) für "Erich am Morgen", der so aufopferungsvoll für uns kämpft und uns so amüsant informiert! Die Beiträge von Steffen und Moehre sprechen auch mir aus dem Herzen, kann ich vollauf bestätigen. Nach diesem Film und der Lektüre von Büchern wie "Zonenkinder" und "Die Ostdeutschen als Avantgarde" bin ich trotz 9 Jahren im Westen gefühlsmäßig wieder da, wo ich vor vielen Jahren mal "losgerannt" bin. Zeit, zurückzublicken... Wenn ich auch Dinge aus meiner Kindheit jetzt schon in Museen erblicke, so sind andere Dinge wie Identität, Lebenseinstellung und Heimat(verlust) eben doch ein aktuelles Thema. Der bisherige Umgang mit der Geschichte ist jedenfalls inakzeptabel. Dieses Land ist noch lange nicht EIN Land.


 

Maria am 01.03.03 um 22:40 Uhr

Ich habe mir gerade das sehr unterhaltende Ostbegriffe-Lexikon angeschaut und finde man sollte unbedingt folgende Missverständnisse aus der Welt verschaffen:
<table width="300" border="1" bordercolor="#000000">
<tr >
<td><b>Ost</b> </td>
<td><b>West</b> </td>
</tr>
<tr>
<td>Pfannkuchen </td>
<td>Berliner </td>
</tr>
<tr>
<td>Eierkuchen</td>
<td>Pfannkuchen</td>
</tr>
</table>


 

luckyangel [] am 01.03.03 um 20:39 Uhr

"Nu war isch auch drinn!"
Beeindruckend war für mich, daß am Schluß, wenn die zarte Klaviermusik zum Abspann überleitet, die Leute im Saal mucksmäuschenstill waren und ganz leise und getragen rausgegangen sind. Es klingt so nostalgisch und stimmt erwartungsfroh, wenn es heißt, eine DDR-Komödie. Daß aber dem Filmensemble gelungen ist, derart tief an den Gefühlen zu rühren (die für sich allein ohne DDR genauso funktionieren), macht den Film eben auch für Jugendfreunde oder Bürger aus dem NSW (Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet) sehenswert. Mein 12jähriger Sohn (geb. Ende Oktober 1990) fand es auch sehr schön, hier sah er mal in Bilder gegossen, was er sonst nur erzählt bekommt.
Vielen Dank für den Film, mit sozialistischem Gruß, Luckyangel


 

Alinya [] am 01.03.03 um 20:25 Uhr

Bin auch ein Kind der DDR und lebe jetzt "im goldenen Westen". Ich vermisse manchmal schon einige Sachen die wir damals hatten. Ich möchte den Film so gerne sehen, aber hier läuft er nicht. Ich weiß nicht warum. Das ist echt zum heulen. Hab da noch ein Wort für Eure Ostbegriffe "Bemme"/"Schrippe" heißt im hochdeutschen Schnitte, Scheibe Brot.


 

Katharina [] am 01.03.03 um 20:21 Uhr

Der Film ist einfach super gemacht!! Ich hab ganz viel gelacht und am Ende auch ein bisschen geweint! Der Film ist eine tolle Mischung aus Komödie und ein bisschen doku. Ich habe einen Eindruck davon bekommen was dir DDR war, da ich sie ja selber nicht wirklich mit erlebt habe!! Ganz dickes Lob an alle die an dem Film mit gearbeitet haben,
und besonders Daniel Brühl und Maria Simon.
Liebe Grüße


 

Prinzessin am 01.03.03 um 19:26 Uhr

@zöllner
Stell Dir vor, es gab sogar Videorekorder in der DDR! Bis 2003 hätte man das mit den DVDs wahrscheinlich auch hingekriegt...


 

Moehre am 01.03.03 um 19:22 Uhr

Hallo Steffen!

Habe den Film leider noch nicht gesehen.. kommt aber nächste Woche!
Wollte nur sagen, daß Du mit Deinen Worten mir direkt aus dem Herzen gesprochen hast. Bin auch ein Kind der DDR, empfinde sehr ähnlich und trauere in vielen kleinen Momenten dem damaligen Lebensgefühl nach! Viele Grüße, die Moehre


 

Zoellner [] am 01.03.03 um 18:30 Uhr

@Janet
Wenn es die DDR heute noch gäbe,könntest Du dann auf einer DVD zurück greifen?


 

Miriam am 01.03.03 um 16:59 Uhr

Super Film, echt cool!!!


 

Steffen am 01.03.03 um 16:34 Uhr

@ Janet (vom 28.02.)

Hallo Janet,
da hast du mich aber eiskalt erwischt ... aber das denkst du auch nur. ;-)
1. Ich habe bestimmt nichts vergessen, aber der Eindruck könnte u.U. durchaus entstehen. War doch das Leben in Berlin (Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik) nur bedingt mit dem Leben des Restes der Bevölkerung "auf dem flachen Lande" vergleichbar. Ich vertrete nach wie vor die Ansicht, das Berlin nie zur DDR gehört hat, sondern immer ein Staat im Staate war, welcher mit den restlichen Bezirken lediglich eine, ziemlich einseitige, symbiotische Beziehung eingegangen war.
2. Grundsätzlich kann ich dir versichern, das ich von den 22 Jahren, welche ich in der DDR zugebracht habe, nicht einen einzigen Tag missen möchte! Ich bin da geboren und aufgewachsen, habe stets meine Meinung vertreten und bin deshalb trotzdem niemals verfolgt worden. Auch ich habe eine Akte, in welcher mir ein Klassenstandpunkt abgesprochen wurde, was mir damals wie heute ziemlich am A**** vorbei geht und dennoch habe ich niemals gelitten, im Gegenteil das Leben damals hat mir viel Spaß gemacht, oft mehr als heutzutage. DDR-Bürger gewesen zu sein ist aber bestimmt auch nichts, auf das man stolz sein müsste ... jedoch muss man sich auch noch viel weniger dafür schämen. Genau so wenig braucht man stolz sein, Deutscher zu sein. Deshalb habe ich das auch übersprungen und bin am 3.10.1990 vom DDR-Bürger zum Europäer geworden.
3. Was nun den "Ami-Mist" angeht, so rennst du bei mir durchaus offene Türen ein, wenn gleich man das natürlich differenziert betrachten muss. Grundsätzlich möchte ich aber zu diesem Punkt noch eines ausführen, ohne dann aber noch weiter vom Thema abschweifen zu wollen. Auch ich bin gegen einen Krieg im Irak, u.a. wegen dessen unabsehbarer Folgen. Ebenfalls bin ich gegenüber den USA, nicht zuletzt wegen deren überheblicher Art gegenüber dem Rest der Welt, generell eher kritisch eingestellt. Was ich Bush & Co. aber am meisten übel nehme ist die Tatsache, das sie mich im Nachhinein zu dem Eindruck verleiten, das Ulbricht, Honnecker, von Schnitzler und wie sie alle hießen, bis hin zu meinem damaligen Staatsbürgerkunde-Lehrer, vielleicht doch nicht so ganz unrecht hatten.

Ciao,
Steffen

PS: Im ganzen Saal (Cinelux Troisdorf, 26.02.03, 17:15 Uhr, ca. 25 Leute) war tatsächlich kein Lachen zu hören. Großes Pionier-Ehrenwort! ;-)


 

Alex [] am 01.03.03 um 15:54 Uhr

Hallo! im Film hat Daniel Brühl dauernd ein MZ-T-Shirt an. Wo kann man so eins herbekommen? Und gibts des auch mit simson drauf?

MfG Alex


 

Svente [] am 01.03.03 um 15:12 Uhr

Auf jeden Fall lohnt es sich!!


 

Fabian am 01.03.03 um 14:13 Uhr

Lohnt es sich diesen film anzugucken??


 

Jens [] am 01.03.03 um 13:40 Uhr

Jetzt weiß ich warum ich fast geheult hätte. Es ist nicht die kuschelige Ostalgie, die plötzlich am Ende des Films vorbei ist. Es geht um die wunderschöne Sohn-Mutter-Beziehung. Man begreift erst am Schluß, daß es Kerner Junior geschafft hat, seiner Mutter eine eigene Welt zu schaffen, in der sie kritisch und aufrichtig sein konnte. Seine Mutter stirbt- und der Spuk ist vorbei. Seine Liebe zu seiner Mutter gipfelt darin, daß er sie in den Berliner Himmel schießt. Da stört ihre Asche vielleicht ein bißchen die schönen Böller, und sie weiß wieder nicht warum. Da muß man fast wieder lachen.
Außerdem habe ich vergessen, den herrlichen Michael Gwisdek zu erwähnen. Selten sind Tragik und Komik so beisammen.
Einfach nur schön, dieser Film.


 

Erich am Morgen am 01.03.03 um 11:51 Uhr

Wer den Superstar Daniel Brühl demnächst mal in einem Frühwerk im TV sehen will: Am Donnerstag, den 06.03.2003 ist die Teenagerkomödie „Schule" (2000) von 20:15 - 22:15 Uhr im Bildungssender Pro7 zu sehen.

Euer Generalsekretär, der für euch das Fernsehprogramm studiert


 

Jens [] am 01.03.03 um 10:09 Uhr

Ich bin eigentlich in den Film gegangen, weil ich mich über meine eigene Vergangenheit kaputtlachen wollte, hatte aber nicht an die melancholischen Momente gedacht. Da ist eine ganz besondere Balance gelungen. Ich habe am Schluß fast geheult, und weiß nicht mal genau warum. Danke an die Wessies, die so ohne Vorurteile recherchiert haben. Und danke an die wunderbare Katrin Saß, ohne die das nicht geklappt hätte.


 

an linea von egal am 01.03.03 um 02:06 Uhr

ich wollte dich nicht beleidigen sorry!du scheintst ne gute einstellung zu haben!wie jung bist du denn?ich denke das viele hier nicht viel von der ddr mitbekommen haben weil sie noch klein waren


 

Vico aus Dormagen [] am 01.03.03 um 01:35 Uhr

Hallo Liebe Filmcrew von Good Bye Lenin,

hoffe nun, daß es eine spannende Fortsetzung geben wird. Laßt Euch mal was Nettes einfallen in welchen Bereichen die DDR noch existiert haben könnte. Ich komme gerade aus dem Kino (28.02.03). Habe den Film nun zum 2. mal gesehen und kann Ihn wirklich allen nur empfehlen. Ein wirklich klasse Filmstoff mit allem was dazu gehört - weinen, lachen und natürlich auch grübeln.

So, nun schaut Ihn Euch einfach mal an, dann seht Ihr was ich meine.

Schöne Grüße aus NRW
Vico R.

PS.: Werde mir nun eine echte Spreewald Gurke schmecken lassen. (es gibt sie ja wieder... :-)))


 

Harald am 28.02.03 um 21:06 Uhr

Also, als gebürtiger Wessi mit ausgeprägtem Geschichtsinteresse und Neigung zum Gesinnungs- Ossi: Der Film ist ja wohl nur genial! Beste und glaubwürdige Unterhaltung, ohne Peinlichkeit und sentimentaler (N)Ostalgie. Kurz: Authentisch!


 

Pierre [] am 28.02.03 um 19:37 Uhr

Habe auch noch ein paar Wörter in Erinnerung:
Sarg > Erdmöbel
Engel > Jahresendflügelfigur
Banane, Apfelsine(Orange)Ketchup >alles das was es gerade, oder öfter oder nie gab waren "Reizwörter" > beim DDR Fernsehen wurden Sendungen danach durchforscht.
Schee gell, bin jetzt in Bayern, jodel, jodel


 

Janet am 28.02.03 um 18:57 Uhr

An Steffen vom 27. 02.
Du scheinst recht schnell vergessen zu haben, wie das Leben in der DDR war, ich jedenfalls fand den Film supergelungen und sehr detailgetreu dem Leben in der DDR. Und wenn du nichts zum Lachen gefunden hast kannst du mir nur leidtun, aber das niemand im Saal lachen konnte kann dir niemand der den Film gesehen hat abnehmen. Das ist typisch für Menschen, die alles was mit der DDR zu tun hat schlechtreden müssen und sich lieber Ami Mist reinziehen müssen um lachen zu können. Schade, dass es solche Leute gibt.
Mir hat der Film sehr gut gefallen und hoffe, dass es noch mehr solcher Filme geben wird, denn auch in Deutschland ist man in der Lage gute Filme zu drehen. Sobald er auf DVD erscheint kauf ich ihn.

Bye Janet.


 

ansgar [] am 28.02.03 um 18:22 Uhr

wo kann man für ostmark (eins zu eins gegenüber dem euro) in thüringen in diesen film gelangen ;ein ganzer bus würde sich in bewegung setzen!!!!!!!


 

Martin [] am 28.02.03 um 16:48 Uhr

Hallo,

ersteinmal die Auszeichnung als Held der Arbeit für das ganze Team für so einen schönen Film.
Kann mir jemand sagen wo ich das T-Shirt zum Film bestellen kann?


 

jo am 28.02.03 um 16:33 Uhr

yann tiersen, juhuu!!!


 

Jan Lindeman [] am 28.02.03 um 13:44 Uhr

dein Film ist super ich schreibe eine Inhaltsangabe darüber.


 

Ketchup am 28.02.03 um 13:31 Uhr

die beste seite des universums:


www.philipp-zittau.de!!!!!

Lenin wir lieben dich!


 

Rosa L. am 28.02.03 um 10:08 Uhr

Good Bye Lenin war einfach phantastisch! Leute, geht rein, sonst verpasst ihr einen der schönsten Filme der letzten Zeit! Ich hatte auch anfangs etwas Sorge dass der Film sich ganz platt über die DDR lustig macht, aber ich wurde sehr positiv überrascht. Ein Film, bei dem man lachen und heulen muss - großartiges Kino, davon sollte es mehr geben!

p.s. (weil so viel danach gefragt wird)Die Musik ist von Yann Tiersen, der auch die Musik zu "Amélie" geschrieben hat.


 

Jasmin [] am 28.02.03 um 05:20 Uhr

Hab den Film gesehen und war begeistert!!!! Was mir jedoch nich so gefallen hat, waren die vereinzelten Gags drin! Das kam mir so vor als wollte der Film mehrere Klischees erfüllen, als wollte er nachdenklich machen, lustig sein, Geschichte vermittlen und so weiter; so praktsich nach dem Motto: he, geht rein, da iss für jeden was dabei!
Auch hätte der Film durchaus mit weniger Text auskommen können, indem man allein die Bilder hätte sprechen lassen (was aber an einigen stellen auch phänomenal funktioniert hat, z.B. die Szene, als die Mutter zum ersten Mal, nachdem sie aus dem Koma erwacht ist, auf die Strasse läuft und die Veränderung um sie herum mitbekommt: ganz grosse Klasse!!!) Auch gut: der Film hat kein (direktes) Happy End, die Handlung ebbt zwischendrin nicht ab und der Film bleibt spannend bis zur letzten Minute!!! Alles in allem ein grosser Film!!! WEITER SO!!!!
Ach, und übrigens die Musik: ein TRAUM!!!!


 

Josef am 27.02.03 um 23:58 Uhr

Wir haben heute Abend den Film gesehen und ich muß sagen er war sehr gut! Ich bin erst 1979 geboren und habe demzufolge mit 10 Jahren die "Wende" erlebt. Doch an die im Film erwähnten Gegebenheiten kann sich jeder noch so junge "DDR-Bürger" einfinden.

Klasse gemacht!
Für Frieden und Sozialismus:
"Seid bereit - Immer bereit!"


 

Erich am Abend am 27.02.03 um 23:30 Uhr

Nachdem mir kurzzeitig Zweifel gekommen waren, ob ich einen Film über die letzte Zeit der zusammengebrochenen DDR überhaupt noch sehen will, habe ich es heute endlich geschafft diesen Film in unserem örtlichen Lichtspieltheater anzuschauen. Ich kann sagen, es hat sich gelohnt! Der Film findet im Gegensatz zur betont locker-flockigen „Sonnenallee" die richtige und seltene Mischung aus Spaß und Ernst. Das Darstellerkollektiv und die Ausstattung ist ebenfalls sehr überzeugend.
So manche unserer ArbeiterveteranInnen mußte sich anschließend ein Tränchen wegwischen und nach Filmschluß herrschte Stille im Saal und alle blieben länger sitzen, etwas was nur selten passiert.

In diesem Sinne, Glück auf, baut auf, macht was aus eurem Leben, denn ihr habt nur eines! Kein Krieg nirgends!

Euer Generalsekretär


 

Detlef am 27.02.03 um 22:30 Uhr

Keine Komödie. Kein Klamauk. Ein Liebesfilm, grosses Kino im besten Sinne vor der Kulisse der untergehenden DDR mit einer bestechenden Katrin Saß und einem großartigen Daniel Brühl. Eine Mutter - Sohn - Beziehung, wie sie wohl noch nicht so oft im Kino gezeigt wurde. Meine Empfehlung: Hingehen!!!


 

Dirk [] am 27.02.03 um 22:08 Uhr

Haben damals die Leute im Osten erwartet, auch wenn man nun nur noch Westwaren kauft, kann man doch den alten Arbeitsplatz behalten? Vielleicht, indem dann der Westen die Ostwaren verkauft? Hat man im Osten geglaubt, die Arbeit sei im Westen leicht? Wußte man nichts von Betrügern? Hat dies denn nicht das Westfernsehen schon längst vorher klargestellt? Oder meinte man im Osten, darauf kann man nichts geben, denn das Westfernsehen ist ja hauptsächlich von den politischen Kräften beherrscht, die mit der SED kungeln? Da ist allerdings etwas daran.


 

Rita [] am 27.02.03 um 20:39 Uhr

wir haben früher aber "Laube"
zum Wochenendhaus gesagt und
nicht Datsche !!!!! und "Tram" gab es auch nicht, das war die Straßenbahn !!!! (Datsche und Tram waren Bezeichnungen aus der alten Sowjetunion. So, das
mußte mal gesagt werden.
Trotzdem herzliche Grüße an Euch.


 

Aris am 27.02.03 um 20:38 Uhr

ich hab die ddr nur indirekr erlebt, doch sehr viel von ihr mitgenommen. hab den film im "westen" gesehen, und war schokiert wie all diese "dummen wessis" in szenen gelacht haben, wo jeder, der ein bischen ahnung über die thematik hat hätte heulen müssen...SCHADE


 

genosse dirk [] am 27.02.03 um 20:33 Uhr

erstens der film ist voll dufte ,zweitens heisst es auf der seite der gallerien nicht könnse mal den koffer... sondern,da viele sachsen bei uns in berlin gedient haben -polizeimäßig- haben die immer gesagt könnse fleisch mal den kofferraum öffnen(nur ein kleines detail),drittens ist der film spitze und das nach dem 4.mal,geil.denk bitte daran das wenn mal die dvd erscheinen sollte sowas extramäßiges drauf ist weeste.so ick werde mir jetzt jugendgemäß verabschieden -freundschaft!!!!!!!!!!!!


 

Carsten [] am 27.02.03 um 20:32 Uhr

Ist doch nur genial, wie man einen Beschwerdebrief im Osten
schreiben mußte wenn, wie indiesm Film die Kleidungsstücke einfach nicht tragbar waren. Ich habe mir fast in die Hose gemacht als ich diese Szene über mich ergehenlassen mußete, schon nur
wegwen dieser Szene muß ich noch mal in diesen Film.


 

Peter [] am 27.02.03 um 19:59 Uhr

Guter Film. Leider wird die Mischung aus Tragödie und Komik oft als Satire aufgefaßt. Oder noch schlimmer - wie es sich auch hier im Forum zeigt - wird der Film als massentauglich vermarktbare Komödie gefeiert. Das ist ganz und gar kein Ostalgie-Film. Auch wenn ihn bestimmte Leute aus marketingtechnischen Gründen gern dazu machen wollen. Die Figur der Mutter - hervorragend durch Katrin Saß gespielt - ist keine Figur aus der Vergangenheit, welche es zu bewältigen gilt. Ich wünsche mir, daß der Film auch als ernsthafte Anfrage an die heutige Gesellschaft gesehen wird. Denn gerade als amüsante Tragödie hat er das Potential, Massen anzuziehen und auf Probleme aufmerksam zu machen. Besonders gut fand ich, daß die Figur der Mutter nicht einseitig positiv dargestellt wurde. Auch die Nebenrollen sind gut in Szene gesetzt. Jede einzelne könnte für viele Ostdeutsche mit ihren je spezifischen Wendeerfahrungen stehen. Die Film-Kritik der Welt ist übrigens traurig aber trifft wohl die Auffassung der meisten Kinogänger, die den Film als bloßen amüsanten Rückblick in die zu überwindende Vergangenheit sehen. Es sind genau jene, welche die Vergangenheit damals nicht begriffen haben und welche sie heute ebenso wenig wie die Gegenwart verstehen können und wollen. Es liegt an den Menschen, die ins Kino gehen, ob der Film zum bloßen Ostalgie-Event verkommt oder ob er Ost und West über sich, ihre Zukunft und ihre Vergangenheit nachsinnen läßt.

"Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert die Vergangenheit." [George Orwell]


 

Francesca [] am 27.02.03 um 18:01 Uhr

jippiehyo jipiehye!!! ich hab mir vor kurzem den film im kino angeschaut und wat soll ich sagen ne: genial! ich hab so gelacht an einigen stellen! auch wenn ich nur 4 jahre meines lebens in der ddr verbracht habe... außerdem konnte sich der daniel mal wieder als toller und begabter jungschauapieler beweisen! ich geh ihn nächste woche noch mal gucken!!! großes lob! ein gelungener film, der endlich mal wieder was für die dt. filmbrache tut! ein echter kultfilm! und was mich am meisten beeindruckt hat: besucher aller altersklassen -> ich war net die jüngste und schon gar net die älteste!!!

DICKES FETTES LOB und einen dicken schmatzer dafür

tschüssi
francesca (16 j.)


 

Thomas B. am 27.02.03 um 17:57 Uhr

@Anja:

Lenin ist nie so geschwebt. Niemals!
Das ist ganz anders gewesen.
Habt ihr in München nicht so mitbekommen. Macht aber nix.
sorry :-))))


 

Britt Berger, 18 J. [] am 27.02.03 um 17:34 Uhr

Ich war enttäuscht.
Das ist doch alles so albern, Koma: 8 Monate und so.
Ganz so doof sind Lehrer wirklich nicht, nur fast...


 

Anja am 27.02.03 um 16:19 Uhr

Ich habe mit gestern hier in München den Film angesehen. Das Kino war bis auf den letzten Platz gefüllt, was ich ja alleine schon klasse fand. Naja und dann ging es los... Ein schöner Film, eine runde Geschichte, gute Gags (vor allem der vorbei schwebende Lenin war sensationell!!!!) und spitzenmäßige Schauspieler. Schön, dass ein deutscher Film endlich mal wieder Beachtung findet!!! Glückwunsch an alle Macher und Darsteller!


 

Zoellner [] am 27.02.03 um 13:23 Uhr

Bemerkenswert ist das kritische Stimmen zunehmend ins Forum kommen.


 

Sven am 27.02.03 um 11:39 Uhr

Ich war gestern in diesem Film. Ich habe es noch nie erlebt, dass wenn am Ende eines Filmes der Abspann beginnt und das Licht angeht, immernoch eine Stille im Saal herrscht. Kaum eine Regung. Kaum ein Wort. Mehr muß man wohl nicht sagen. Es war einfach nur schön...

Sven.


 

Steffen am 27.02.03 um 11:36 Uhr

Ich (Vogtländer (35) und der Arbeit wegen ins Rheinland emigriert) habe mir gestern hier mit meinem Nachbarn (ebenfalls Ossi) den Film angeschaut.
Nach all dem, was ich in den letzten Tagen gelesen und gesehen hatte, war ich aber maßlos enttäuscht. Eine "Komödie" ohne irgend etwas zu lachen und das kann ich für den gesamten Saal sagen, manchmal vielleicht etwas zum schmunzeln, so z.B. dieser Mutanten-artige Siegmund Jähn als Staatsratsvorsitzender am Schluß. Sowas entsteht eben, wenn sich Wessis Gedanken über das Leben in der DDR machen. Ganz, ganz fürchterlich "PC" (political correctness) und moralin-sauer. Ich hatte mich auf einen schönen Abend gefreut, mit viel zu lachen, was m.E. das Thema durchaus hätte hergeben können. Da ziehe ich doch "Sonnenallee" deutlich vor, trotz ein paar weniger Kritikpunkte.
Sollte sich wieder mal jemand an das Thema heranmachen wollen, so empfehle ich eine Verfilmung des Romans "Bloß gut, dass es uns noch gibt!" (Familie Lehmann und der 51. Geburtstag der DDR) von Jörg Mehrwald ... meines Wissens auch ein Wessi, aber nichtsdestotrotz einfach genial!
Alles in Allem also eine herbe Enttäuschung und keine Chance, das ich mir den Film (wie geplant) am Dienstag nochmal antun werde. Die Werbung für Spreewald-Gurken (siehe Liste der Kooperationspartner) hätte man auch einfacher und billiger haben können.


 

Kirsten [] am 27.02.03 um 11:29 Uhr

Ich war vergangenes Wochenende mit meinem Freund, er aus Schwerin stammt in "Good bye Lenin". Ich gehe nich oft in´s Kino. Aber diesen Film muß man einfach gesehen haben, war total begeistert und würde ihn noch ein zweites Mal anschauen. Mein Freund war ganz hin und weg, erkannte viele Artikel und Ausdrücke aus dem ehemaligen Osten.
Ganz toller Film !!!!


 

Estelle am 27.02.03 um 10:43 Uhr

Schade, dass einige Leute anscheinend doch schon viel vergessen haben.
Ich habe den Film gesehen und war wirklich sehr angetan. Vor allem die Detailtreue hat mich beeindruckt. Außerdem fand ich total gut, wie versucht wurde, die Wertvorstellungen darzulegen, was m.E. sehr gut gelungen ist. Denn viele Ansichten und Meinungen waren damals tatsächlich so, wie im Film dargestellt. Weiterhin hat mich der Tiefgang des Films berührt. Er unterscheidet sich dadurch komplett von anderen Filmen wie z.B. Sonnenallee. Die meisten im Osten aufgewachsenen werden sich gut in den Film hineinversetzen können. Bei manchen Szenen hatte ich richtig Gänsehaut, wie z.B. als Lenin vorbei geflogen kam, das war ganz toll gemacht. Also Autor und Regisseur haben sich richtig intensiv mit dem Thema beschäftigt und vor allem auf ernste Weise. Ich fand es super, wenn einige darüber schimpfen, liegt das entweder daran, dass sie einfach zu jung waren als es passierte oder sie sich nie mit der Vergangenheit auseinandergesetzt bzw. schon zu viel vergessen haben. Redet mal mit euren Eltern.


 


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