X Verleih [] am 06.03.03 um 11:19 Uhr

Für Sonnenscheinchen:
Der Film startet aller Voraussicht nach am 9. Mai 2003 in Österreich!
Viel Spass im Kino!!


 

Reinhard [] am 06.03.03 um 10:11 Uhr

Manchmal ist es doch gut, sich nicht auf die Meinung anderer (Freunde und einige Filmkritiker) zu verlassen und sich einen Film einfach anzuschauen. Ich bin in "Good Bye, Lenin!" mit relativ niedrigen Erwartungen reingegangen und wurde mehr als angenehm überrascht. Freunde berichteten mir im Vorfeld, dass der Film den Spagat zwischen Tragik und Komik nicht gelingt.
Eine eindeutige
Fehleinschätzung. "Good Bye, Lenin!" ist Gott sei Dank keine Fortsetzung von "Sonnenallee" geworden, was sich einige Zuschauer vielleicht insgeheim erhofft hatten. Die Geschichte ist tiefgründig und einfallsreich. Kompliment an die Macher des Films: Der Publikumserfolg ist absolut verdient.


 

LuckyGeorge [] am 06.03.03 um 09:31 Uhr

Selbst nach dem zweiten mal sehen hinterlässt dieser Film einen sehr zwiespältigen Eindruck.
Regt er zum Nachdenken an? Ja, selbstverständlich.
Ist er lustig? Nein, die meisten Witz sind sehr fad und platt.
Als "Exil-Ossi" der mit 15 Jahren die Wende erlebt hat kann ich viele Stimmungen, die in diesem Film angesprochen werden sehr gut nachvollziehen. Die Stimmungslage nach der Wende ist hervorragend dargestellt, so das sie jeder verstehen kann. Aber warum bitte sind die Gags auf so niedrigem Niveau. Die Karrikatur des "Aktuelle Kamera"-Sprechers konnte mir nicht mal ein müdes Lächeln entlocken. Ebensowenig die verbalen Gehversuche in Ostdeutsch des BurgerKing Rainers.
Bei den vielen hervoragenden Bildern und der in meinen Augen beeindruckenden Leistungen von Katrin Saß und Daniel Brühl, die es geschafft haben dem Film eine hoffnungsvolle Melancholie zu geben wirken Florian Lukas und Alexander Beyer einfach störend. Und das mit Sicherheit nicht aufgrund ihrer schauspielerischen Leistung.
Warum werden in diesem Film immer noch so viele Klischees bedient? Was bei Sonnenallee noch einen lustigen Charakter hatte wirkt hier häufig fehl am Platz. Nicht alle Wohnungen in der DDR hatten eine solch grauenvolle Inneneinrichtung. Um genau zu sein habe ich diese Tapete zum ersten mal nach dem Ende der DDR gesehen. Und auch wir waren als Schüler zu Besuchen bei unseren erkrankten Lehrern, aber nie hatte einer auch nur ein Halstuch an. Und bei der Entwicklung der Geschichte hat man das Gefühl, daß der Film am Schluss auf die Schnelle zusammengeschnitten wurde ohne auf den logischen Abblauf zu achten. Das Resümee des Alex will mir so garnicht zu der eigentlichen Entwicklung des Filmes passen.

Als Fazit kann ich sagen, daß der Film sehenswert ist und ich ihn mir mit Sicherheit noch mehrfach ansehen werde. Leider ist der Film dem eigentlichen Anspruch ein humorvolles und nachdenkliches Abbild der Wende zu sein nur teilweise gerecht geworden. Wünschen würde ich mir hier einen DirectorsCut Version, die kürzer ist und versucht weniger witzig zu sein.


 

Flowyerg [] am 06.03.03 um 09:30 Uhr

Also erstmal den Film fand ich klasse... da kamen so schöne erinnerungen hoch.
Was mir aber nicht mehr aus dem Kopf geht ist das Musikstück, welches im Abspann gespielt wurde. as hatte ähnlichkeiten mit einem Marsch.
Weiß wer wie das heißt und von wem das ist?
Danke
Flowyerg


 

BESTER SATZ DER LEINWAND am 06.03.03 um 00:26 Uhr

seid bereit- seid bereit!

guten morgen,

prof. dr. friedrich kittler

(medienphilosoph)


 

ceterumcenseo [] am 06.03.03 um 00:23 Uhr

Wer hätte für möglich gehalten, daß die Kinowüste Deutschland einen so wunderbaren Film hervorbringen würde?
Sensibel, melancholisch und doch leichtfüßig und humorvoll zieht er einen unweigerlich in seinen Bann.
Und, egal, ob man dabei Tränen lacht oder Tränen weint, dieser Film macht glücklich!


 

Gernulf am 05.03.03 um 23:12 Uhr

Als ich diesen Film sah,hatte ich ,eigentlich erstmals bei
einem bundesdeutschen Film,richtig das Gefühl,dass
hier keine Klischees über das Leben in der DDR bedient
werden,sondern die Schöpfer des Films doch recht genau
hingeschaut haben,mit welchem Lebensgefühl man so zu
"Wendezeiten" durchs Leben gegangen ist.
Die Gags waren wirklich lustig,nicht
klamottenhaft.
Aber in Grunde überwogen ja nachdenklich machende
Szenen.
Wie zum Beispiel die kranke Frau langsam
herauslässt,dass ihr Mann mit ihrem Wissen weggegangen
ist und zumindest teilweise mit ihrem Einverständnis.
Wie allmählich herüberkommt,dass ihr
Muster-DDR-Bürgerdasein ein Stück Wirklichkeitsflucht ist.
Wie in vielen Menschen der Wunsch nach einer
nichtbürokratischen DDR steckt.
.............................. ...
Da werden doch schon typische Fassaden zum Einsturz gebracht!
Also ein künstlerisch,eigentlich auch inhaltlich wertvoller
Film.
Eher daneben,im dem Sinne ,das es platte gegenwartsbezogene
Politpropaganda ist,find ich aber den Titel.
Denn wenn ich Lenins Gesellschaftsanalysen heut
lese,hab ich oft das Gefühl,dass sie recht aktuell sind,
nicht aber den Eindruck,dass man dazu nur "Good Bye"
sagen sollte.

Recht nachdenklich hab ich das Kino verlassen.
Ich denke und hoffe,es ging und geht vielen so.


 

Derdy [] am 05.03.03 um 21:26 Uhr

verdammt ey ich fands traurig wo die statue von lenin weg kam... das ist geschichte kultur gewesen...


 

heckenschreck [] am 05.03.03 um 20:56 Uhr

Meine Fresse, ich hab den Film grad das 2. Mal gesehen und bin nochmal geplettet. Eine meiner Lieblingsszenen ist die in der verlassenen Wohnung mit einem Morgenlicht wie bei "Cyclo". Der Streifen trifft einfach ins Herz der Deutschen was weh tut, da die Wessis nichts vom Alltagsgefühl der Ossis wissen und das Unsicherheit erzeugt, und die Ossis sich endlich (im Westfilm) von der Seele her verstanden fühlen. Ja, Lachen ist gut aber wir haben immer noch ein Problem. Ich fühle den Ossis so nach, wie ich mich selbst in Beckers "Kinderspiele" gesehen habe. Respekt.


 

sonnenscheinchen am 05.03.03 um 20:44 Uhr

hey wissts ihr ob der film auch nach österreich kommt und wenn ja wann?lg


 

Joe Dassin [] am 05.03.03 um 19:53 Uhr

@nobodystear,

am 7. Oktober '89 wurden die Leute in Berlin - und nicht nur dort, auch in anderen Städten - sehr wohl verprügelt und "zugeführt", soll heißen: verhaftet, auf LKW's verfrachtet und auch in dieser Art und Weise in der Haft behandelt.
Ansonsten muss ich auch zugeben, dass ich mir während der Filmvorführung mehrere Male deutlich in die Zunge beißen musste, um nicht hemmungslos loszuflennen. Woran mag das liegen? Darüber grübel ich seitdem, denn reine Ostalgie kann es nicht sein; ich kann nicht behaupten, dass ich die DDR als solche sonderlich vermisse. Wahrscheinlich ist es doch einfach die Erinnerung an eine heute als schön empfundene Zeit, weil man eben jung war, einiges erlebt und viele Menschen intensiv kennengelernt hat.


 

ansgar [] am 05.03.03 um 19:15 Uhr

hy, wer kann mir sagen wo der film für unsere gute alte ost-mark zu sehen ist?


 

Trotzky [] am 05.03.03 um 18:28 Uhr

@
bine
Ich habs geahnt,daß hinter diesem Treiben die Wessis stecken.Würden die mit HJ;SA,SS Uniformen rum laufen würden sie weggefangen.Weil das Nazi-Reich ein Unrechtsreich war und das Stazi-Reich nicht! ODER?


 

bine am 05.03.03 um 18:15 Uhr

habe den film gesehen, entscheide mich für ambivalenz und stelle folgenden beitrag von mathias wedel (faz-feuilleton vom 5.3.2003) zur diskussion.

es folgt ein auszug.

"Das ist niedlich anzuschauen für eine Ostalgieparty. In Leipzig oder Magdeburg gehen Zehnergruppen in FDJ-Blauhemden ins Kino. Wenn man fragt, wer in den Hemden steckt, dann sind es junge Banker, Webdesigner oder Werbefuzzis aus dem Westen, die eine Outdoor-Firmenfete machen und nach dem Kino in einer Bar versacken, in die sich der arbeitslose Ossi nicht mehr verirren mag. Die Zone ist cool. Der Westen legt sich eine kuschelige Diktatur des Proletariats zurecht. Dort waren die Menschen stets lieb zueinander und trieben allerlei harmlosen Schabernack. Der Westen erfindet sich seine DDR neu - schöner, als sie war, denn wozu sie sonst erfinden?

Der "liebevolle Blick" auf die Ossis ist Phase Nummer drei der mentalen Wiedervereinigung - nach politischem Generalverdacht, Gehirnwäsche und sozialer Degradierung."


 

Gerührter Zuschauer am 05.03.03 um 15:43 Uhr

Welch Lügengebäude voller Wahrhaftigkeit, welch glaubwürdige Absurdität.

Ein überaus liebevoll gemachter Film mit bis in jede Nebenrolle durch und durch überzeugenden Darstellern.

Wie schön, dass deutscher Film so gut tun kann.


 

Ossi Sandra [] am 05.03.03 um 15:12 Uhr

@ Erich

Mal schön ruhig bleiben Genosse, mich nervt Alberts Werbung auch. Aber du glaubst doch nicht im Ernst das der Großteil der Demonstranten wegen dem Auto auf die Strasse gegangen ist.
Ich fahre heute noch Trabi, bin in einem Trabi Club und werde zumindest als Zweitwagen immer einen Trabi haben. (Allerdings habe ich den Trabi seit ich fahren kann als Erstwagen.) Das ist einfach Kult. Und es ist schön zu sehen das es noch so viele Trabifans und Trabifahrer gibt.


 

Blackbeart am 05.03.03 um 12:27 Uhr

@ Albert

Statt brokencars gibt es bald brokenbones von dir, Nasenbär!


 

Erich am Mittag am 05.03.03 um 12:25 Uhr

@ Albert/ brokencars

Lieber Jugendfreund, vielleicht kannst du die Werbung für deine Schrottkarren mal bleiben lassen, es nervt!
Der Wunsch nach echten Autos als Alternative zu Rennpappe, Klapperwartburg und Russenlada hat schließlich auch viele auf die Strassen des arbeiter- und Bauernstaates getrieben!
Euer Generalsekretär, der immer schon Citroen und Volvo fuhr (grins)!


 

Albert [] am 05.03.03 um 11:33 Uhr

...alte Trabis und Wartburgs
sind klut..

Fotos unter

www.brokencars.de

Freundsch aft albert


 

Mika am 05.03.03 um 11:20 Uhr

Ich glaube, die Frage, ob die Mutter am Ende die Lüge durchschaut hat, soll extra für den Zuschauer offen bleiben. Meiner Meinung nach hat die Mutter irgendwann den Bluff durchschaut. Sie spielt dann aber das Spiel bis zum Schluss mit, vielleicht weil sie ihren Sohn nicht enttäuschen will, der sich so viel Mühe mit dem ganzen Theater gibt...
Vielleicht ist sie ja insgeheim gar nicht so unglücklich, wie sich alles entwickelt hat. Denn so 1000% einverstanden ist sie doch gar nicht mit dem DDR-Regime (oder?)Sie kämpft ja vielmehr für eine "Ideal DDR"....


 

Wir nochmal! am 05.03.03 um 11:02 Uhr

Die Sarah verehrt den Daniel K. aus E. keineswegs...
Und die Britta M. aus S. hat den Herrn M. aus E. gerade verraten. Gell? Und außerdem ist der Film ganz toll!! Ne?


 

Daniel K. aus E. 2 am 05.03.03 um 10:58 Uhr

Guten Tag, ich grüße die Monika v.S. aus O. und die Sarah S. aus S. die den Daniel K. gleichermaßen wie Hr. Machens verehrt!!! Viel Spaß noch in dieser informativen Deutschstunde!!! P.S. Seit nicht so fieslich wie Grantelbart


 

Daniel K. aus E. am 05.03.03 um 10:55 Uhr

HHHEEEELLLLO! Ich bin der Daniel (Brühl) und grüße die Britta M. aus S. and der L. , die gerade in der G-Schule bei Herrn M. im CR sitzt und trostlos durch die Gegend surft!!


 

joey [] am 05.03.03 um 09:51 Uhr

hallo! ich bin zwar ein kind der ddr. hab allerdings nicht viel mitgekriegt. (ich bin 1987 geboren)
unsere küche und unsere wohnzimmerschrank sind immer noch original erhalten ;o)

eine frage zum film: hat lara der mutter das im krankiehaus verraten?? ich war mir nicht einig mit meiner freundin! hoffe ihr könnt mir helfen!

also dann joey!!


 

Rolf am 05.03.03 um 09:34 Uhr

Hab mal ne frage zu den Requisiten:
War die gelbe Tapete im Zimmer der Mutter mit dem Blumenmuster
wirklich aus DDR Produktion? Ich hatte in den Siebzigern nämlich die gleiche Tapete, jedoch im Westen. Würd mich mal interessieren.

Film war übrigens klasse!!


 

Anett am 05.03.03 um 08:52 Uhr

Hallo!

Habe noch einen Beitrag zu DDR-Wörtern.

Und zwar Buratino: = der ostdeutsche Ausdruck für Pinnochio, gab es in Form von Plastepuppen, mit denen fast jedes DDR-Kind gespielt hat. Der Begriff kommt, glaube ich, aus dem Russischen.

Ach übrigens: Echt geiler Film. Würde gern die Uhr nochmal zurückdrehen und die DDR noch einmal erleben.


 

Jürgen [] am 05.03.03 um 01:04 Uhr

Ich kann nur der einen Meinung zustimmen, das ich selten einen Trailer gesehen habe, der eine so falsche Meinung von dem Film verbreitet. Als ich bei Herr der Ringe diesen Trailer sah - dachte ich - so ein Mist!
Heute war ich in einem großen Potsdamer Kino bis zum letzten Platz ausverkauft und war zum Schluß tief gerührt! Ich habe selten einen deutschen Film gesehen, der so wunderbar die Gratwanderung zwischen Komödie und Tragödie bestanden hat, wie ich sie bei den besten Hollywood Filmen gewohnt bin!
Als aktiver DDR-Bewohner kann ich alles in dem Film sehr gut nachvollziehen und kann nur staunen wie ein westdeutscher Regisseur und ein westdeutscher Schauspieler diese Mentalität so wunderbar glaubhaft wiedergeben konnte. Als jemand, der viele Jahre seines Lebens damit zubrachte seine kranke Mutter zu pflegen, kann ich mich 100%ig in die Sicht- und Handlungsweise des Sohnes hinein versetzen! Wie auch schon oft geschrieben sind es besonders die vielen liebevollen Details, die den Film so wunderbar machen.
Ich habe auch selten erlebt, daß ein Kino nach Ende des Filmes und während des langen Abspannes so ruhig und fast ehrfurchtsvoll war. Es ist eine wunderbare Leistung und ich kann nur wünschen, daß sich viele Menschen aller Altersgruppen und Landesteile den Film ansehen! Hoffentlich kann er im ablesbaren Erfolg auch an den Manitu herankommen, damit man sieht, daß die Deutschen auch Qualität lieben!


 

kellie [] am 05.03.03 um 00:27 Uhr

Mir kamen schon am Anfang die Tränen... vorhin schrieb das jemand schön:
Jundpionier a. D.
Thälmannpionier a. D.
FDJler a. D.
ich war auch im Gruppenrat
denn hätten wir noch DSF, GST... FDGB (Gewerkschaft)... zur Partei wurde ich erst eindringlich gefragt, als ich mein Studium beginnen wollte. Sehr eindringlich, wo ich wohl nachgegeben hätte, weil ich studieren wollte, aber das war 1989... hatte sich dann irgendwann erledigt. Ich bin 1968 geboren, genau wie Alex im Film und er is super... der Film... und der Alex... hihi...;-)finde ich.


 

Phalsar [] am 05.03.03 um 00:26 Uhr

Wieder mal ein Paradebeispiel dafür, dass ein Trailer für einen Film nicht die Intention des Werkes zum Ausdruck bringen kann oder will. War heute in Hamburg im Kino und es war gerammelt voll. Ich weiß nicht, woran es lag - vielleicht ist HH insgeheim schon von "Ossis" eingenommen oder die "Wessis" haben doch eine gewisse Sensibilität entwickelt - aber das Publikum lachte an den richtigen Stellen und war auch an den richtigen Stellen berührt ruhig. Muss ehrlich gestehen, dass ich mir nach "Sonnenallee" - den ich im Übrigen ziemlich enttäuschend fand - keinen weiteren Film über die DDR anschauen wollte. Das Eintrittsgeld heute war jedoch eine lohnende Investition. Bin immernoch ganz beeindruckt. Respekt.


 

lal [] am 04.03.03 um 23:36 Uhr

lol


 

eastbeast [] am 04.03.03 um 23:36 Uhr

Ich war heut in dem Film und die Story sitzt mir immernoch in den Knochen!!!
Mir standen einige Male die Tränen in den Augen und ich habe mich sehr gut in diesem Lebenslauf wiedererkannt.
Wären die witzigen Stellen zwischendurch nicht gewesen, ich hätt glaub ich geheult.
An alle die wissen wollen, was in der DDR lief und wie sich so mancher noch heute innerlich fühlt- hin- und hergerissen zwischen Vergangenheit und Gegenwart-
einfach den Film ansehen.
"Seid bereit" *gg*
Jungpionier a.D. ;-))


 

Mika am 04.03.03 um 23:23 Uhr

@humpaaa:

Diese Frage wurde hier im Forum schon einmal beantwortet: die Band beim ersten Rendezvous von Alex und Lara sind die "Elektronauten", danach klettern sie in "das halbe Wohnzimmer", was wahrscheinlich das Tacheles sein soll.

@ pinky:

im Fernsehen lief mal ein Dokumentarfilm über die Punks in der DDR, komme allerdings nicht mehr auf den Titel. Kennst Du den?

Grüße, Mika


 

Hadrien am 04.03.03 um 23:20 Uhr

An Dieter von heute Vormittag:
Also, so wirklich gut schmeckt der westdeutsche Kaffee aber auch nicht. Irgendwie sehr nach keinem Kaffee!


 

nobodystear [] am 04.03.03 um 23:06 Uhr

Tja, komme grad vom Film. Hätte echt die ganze Zeit nur heulen können. Was soll ich sagen? War nie in der FDJ. 1990 kam ich in die erste Klasse, soviel hat man damals noch nicht mitbekommen, aber doch genug, sodass sogar ich den Film verstanden habe. Viele Emotionen kamen da hoch. Ein echt klasse Film! Auf sowas muss man erstmal kommen.
Was mir allerdings schleierhaft ist, ist der Anfang. Die wurden doch gar net verprügelt, das waren friedliche Demonstrationen! So blöde bin doch nich ma ich!


 

Hadrien [] am 04.03.03 um 23:06 Uhr

Freundschaft, ich habe mich eben erst aus dem Kinosessel erhoben und genieße noch die vielen Eindrücke einer Endzeit DDR wie sie mystischer und prickelnder nicht hätte gezeigt werden können. Unglaublich!Ich bin zwar ein Fan von Ostalgie und nach Sonnenallee war ich angetan von Mufutis und gelben Tapeten, aber jetzt bin ich völlig in den Bann dieser verlorenen Welt gerissen worden. Die Charaktere passten aber auch mit jedem Detail zu einem Land, das ich zwei, drei Mal 1987/88 mit fünf Jahren kennengelernt hatte. In solchen Momenten wünsche ich mir schon mal, dass Deutschland vielleicht hin und wieder ein wenig aus den neuen Ländern hätte übernehmen können. Ein bißchen Atmosphäre würde uns nämlich überhaupt nicht schaden.
Ein klasse Film!
Hadrien!


 

humpaaa am 04.03.03 um 22:49 Uhr

hi,

ich versuche es dann nochmal die Frage zu stellen, die mir bisher noch keiner beantworten konnte. Mir geht es um die Band (!) nicht um die Filmmusik. Dass die von Herr Tiersen, ist mir klar. Bin ja von ihm auch schon bei Amelie begeistert worden. Mir geht es aber wie gesagt, um die Band, die spielt kurz bevor Alex und Lara in der 'halben Wohnung' die Fuesse baumeln. Mir kam kurzzeitig der Gedanke, dass das KMFDM sein koennen...

Tuesskes


 

johnny [] am 04.03.03 um 21:50 Uhr

hallo und guten tag,
Double Data Rate (DDR) war immer die doppelte Daten-übertragugsrate in der welt des internets.
Die (DDR) von wolfgang amadeus becker, scheint mir seit heute nachmittag der wohl brillianteste geschichts-fake der filmwelt, außerhalb von SciFi und etwas mit kubricks hilfe.
Dumm...Doof...Rettungslos ist dagegen ein phantasieloses, abgestorbenes akronym der ost-zone, wie etwa auch
Saarländisch Emigrierter Dachdecker (SED).
Vielleicht erstickt ja margot honecker an ihrem erdbeer-
jogurt in chiele, wenn sie
dieses "goodbye..." sieht, hört
oder ließt. Vielleicht fährt sie sogar in die grube und erzählt dann dort in der hölle
den anderen genossen von dieser
unverschämtheit.
Goodbye, Lenin ist bald ein geflügeltes wort, meinen dank an die beflügelten schau-spieler-innen.
übrigens ist südkorea, nach hollywood natürlich, das interessanteste land für einen auslansverkauf. Dort gibt es ein fenster für deutsche filme und ein seltsames nachbarland.
johnny


 

Yvette Barteczko [] am 04.03.03 um 21:19 Uhr

Das war nun mal wieder ein echt guter Filme, der viele Erinnerungen und Emotionen, die schon lange vergessen waren, wieder geweckt hat. Da fiel einem auch schon mal wieder ein das man trotz 31 Jahren, doch noch "Unsere Heimat" trällern kann. Und erlich gesagt, ich hab auch mitgesungen. 18 Jahre DDR haben eben doch geprägt. Leider ist es schade das viele diesen unbeschreiblich guten Film nicht verstanden,oder langweilig fanden. Aber ich denke jeder der ein Teil seines Lebens in der DDR verbracht hat weiß dieses Meisterwerk zu schätzen. Ach und Spreewaldgurken haben sicherlich auch nicht schlecht geschmeckt, und Mokka Fix war auch ein Geschmackserlebnis. Den Sozialistischen Gruß spar ich mir, obwohl ich auch ein blaues und rotes Tuch getragen habe und man mir in der 9nten Klasse aus der FDJ werfen wollte *grins* Übrigens das Spiel zum Film sollte man auch nicht verpassen, Einfallsreichtum war ja auch unsere Stärke ODER ?


 

Andre [] am 04.03.03 um 19:39 Uhr

"Good bye, Lenin" ist ein sehr gelungener Film mit ernster Satire. Kurz gesagt der selbstkritische Osthumor ist unverkennbar. Die Krönung war echt die Rede des "neuen Staatsratsvorsitzenden" zum Schluss . Es ist ein Film den man sehen muss !


 

Stephan [] am 04.03.03 um 19:02 Uhr

danke für diesen wunderbaren film, der mich tief bewegt hat! nur frage ich mich: hat ihn überhaupt jemand verstanden? der trailer verspricht eine komödie. zu lachen gibt es nichts. allenfalls ein leiser humor, der unaufdringlich als gegenpol zur sentimentalität wirkt. wahrscheinlich hätte sich auch niemand den film angesehen, würde die werbung nicht etwas anderes versprechen, denn der film hat viel zu viel tiefgang, als daß er für unser größtenteils hollywoodverblödetes publikum geeignet wäre. letztenendes geht es den meisten doch nur um die "ostalgie" a la "sonnenallee" (haha, so einen schrank hatte ich auch, haha, wie lustig) und darum, daß man nach dem film sagen kann "früher war alles besser". war es aber nicht. mir hat es sehr gefallen, daß die fehler beider deutscher regime aufgezeigt wurden (unterdrückung vs. konsumterror) und keine eindeutige politische aussage, was nun besser ist, festzustellen war. ich kann als "wessi", der beim fall der mauer gerade mal 12 jahre alt war, nicht sagen, wie die ddr wirklich war. und das ist doch auch gar nicht wichtig in diesem film, denn das ist meiner meinung nach nicht die zentrale aussage, daß uns die produkte von damals vorgestellt werden. geht darum, daß sich die menschen belügen. alle belügen sich - und letztlich belügen sie sich sogar selbst. die einen kreieren eine scheinwelt, die anderen leben sie. "good bye, lenin" zeigt gefühlvoll die schwächen der menschen, ihre illusionen und träume. ich hoffe, nicht nur mir ist das aufgefallen.


 

Pinky [] am 04.03.03 um 18:45 Uhr

Hallo!
der film ist nicht schlecht!aber leider hat man die punks vergessen die ja wohl auf alle fälle zur ddr gehörten!
also ich find ja "wie feuer und flamme" und "sonnenallee" besser(was wohl auch an den besser aussehenden schauspielern liegt) als "good bye lennin!".ist aber trotzdem nen super cooler film!

Bye bye


 

Eli [] am 04.03.03 um 18:34 Uhr

hallööö!
"Good Bye Lenin!" ist nen echt geiler Film!

Tschööö!


 

Frank [] am 04.03.03 um 16:29 Uhr

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Film. Ich hatte das nicht erwartet, denn in unserer Tageszeitung war der Film als ziemlich oberflächlich rezensiert worden. Genau das ist er ja nicht. Abgesehen von dem Wechselbad der Gefühle war es für mich wohltuend zu sehen, wie Wolfgang Becker - und sein Kollektiv - den Figuren zu Menschlichkeit und Tiefe verhalf. Das war aus den Inhaltsbeschreibungen zum Film nicht unbedingt so zu erwarten. Vor allem die liebevolle Detailtreue war wichtig: Da standen eben nicht so platte Sozialismusschinken wir die Honecker-Biografie im Bücherschrank, sondern "Sonjas Rapport" und das "Siebte Kreuz". In der Bücherwand des Direktors ein paar "Sinn & Form" - auch nicht die schlechteste Zeitschrift! Immer wenn die DDR-Vergangenheit von den Wessis aufgearbeitet wird, kamen bis jetzt die gleichen Klischees. Die Pioniere hätten dann "Die Partei hat immer recht" gesungen - ein Lied, dass ich tatsächlich im Jahre 1990 zum ersten Mal hörte - und ich habe eine Ossi-Vergangenheit mit allem drum und dran!
Ich stelle mir ein Kino vor, wo links die Wessis und rechts die Ossis sitzen. Und dann mal kennzeichnen: Wer lacht an welcher Stelle? Und anschließend ein Erfahrungsaustausch. Über die Biersorte könnte man sich sicher einigen...
Frank Schlößer


 

petra [] am 04.03.03 um 15:24 Uhr

danke für diesen wundervollen film. vor allem vielen dank für die vielen stellen, an denen ich lachen musste. ohne diese szenen hätte ich den film schwer verkraftet. alles was ich in den letzten 13 jahren vergessen oder verdrängt hatte, war plötzlich mit einer brutalen wucht wieder da, dass ich, wie viele andere auch die mit mir im kino sassen, mit den tränen kämpfen musste. und wenn unsere neuen mitbürger, also die wessis ;-), auch nur einen bruchteil dieser emotionen mitgefühlt haben, ist dieser film einer der wertvollsten beiträge in der geschichte des deutschen films.
mit sozialistischem gruss
petra
jungpionier a.d.
thälmannpionier a.d.
FDJlerin a.d.
keine gewerkschaft
keine partei
DDR-erfahrung 26 jahre
Baujahr 1964


 

Brettsegler [] am 04.03.03 um 14:26 Uhr

Während meine westdeutschen Freunde lachend aus dem Kino kamen, wollte ich nur allein sein. Die DDR hat es viel zu lange gegeben! Der Film spiegelt nur die Sicht der Ost- Berliner wider. Warum wird nie gezeigt, daß sehr viele Menschen froh über den Mauerfall waren, sondern immer nur die besoffenen SED- Genossen, die nicht aufwachen und jammern. Ich (Jahrgang 69) habe natürlich auch für Siegmund Jähn geschwärmt (1978), doch die Zeit ging weiter und wurde nicht besser. Durch den Film wird die DDR schön geredet und man muß sich hinterher wieder mal anhören, daß es ja gar nicht so schlimm war.


 

Daggi [] am 04.03.03 um 14:20 Uhr

Ich fand den Film genial.Meine Kindheit und Schulzeit genau vor Augen.Besonders die Stille im Kino nach dem Film fand ich bemerkenswert.Ich habe gelacht ,geweint . Den Film sollte man gesehen haben !

Freundschaft


 

T. R. [] am 04.03.03 um 14:03 Uhr

Habe mir gestern den Film angesehen. Ich muß zugeben, ein Film wie ich ihn schon lange nicht mehr im Kino gesehen habe. Hat mich sehr nachdenklich gemacht !


 

timo am 04.03.03 um 13:45 Uhr

lieber albert, diese werbenummer lassen wird jetzt lieber mal sein! du machst dich damit doch zum affen.


 

Anastasia A. A. [] am 04.03.03 um 13:30 Uhr

Mich nervt die Alkohol-Masche
der Sass maßlos. Diese
lächerlichen Minderwertigkeits-
komplexe. Als würde es hier
um Alk gehen. Hier gehts
um Verhältnisse, die daneben
sind.


 

Trotzky [] am 04.03.03 um 13:12 Uhr

Hallo Freunde der DDR.Heute Abend 20Uhr15 im ZDF könnt ihr den Vater der Republik anhimmeln.


 


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