Barbara am 16.03.03 um 22:56 Uhr

Hallo,

ein klasse Film, einer der Besten, den ich in letzter Zeit gesehen habe. Großes Kompliment an alle Darsteller und natürlich auch an alle anderen, die an diesem Film mitgewirkt haben. Auch ist die homepage super gelungen.

Macht weiter so,
Viele Grüße aus Nürnberg


 

Namseekim aus Korea [] am 16.03.03 um 20:47 Uhr

Hallo,
gerade habe ich den Film gesehen. Da ich mich für das, was die Vereinigung zwischen kapitalistischem und sozialistischen Staaten bringen würde, interessiere, habe ich bis jetzt viele Informtationen darüber gesucht. Genau dieser Film zeigt, wie das Leben des Menschen nach starker Wende ändern würde.

Wir,Koreaner leben jetzt getrennt zwischen Süd und Nord genauso wie die frühre Deutsche. Im Süd beherrscht der Kapitalismus und Amerika, im Nord Kommunismus. Mich würde es sehr interessieren zu wissen, was passieren würde dem Leben des Menschen, wenn die Nor-, und Südkorea vereinigt würde. Zwar besonders das Leben dessen, wer dem ehmaligen sozialistischen Staaten gehören. Sie müssten ihre Gedanken, Lebensgewöhnung,Gewißheit über den Alltag, das Selbstvertrauen, alles, was sie in ihrem vertrauten Leben gewonnen hatten, verwerfen oder korrigieren! Das wäre sehr sehr harte und traurige Verarbeitung sein.

All das wurde im Film sehr effektiv und witzig dargestellt! Ich finde es toll!


 

MAX(MCP)made in Karl Marx Stadt [] am 16.03.03 um 19:03 Uhr

Dsr Film good Bye Lenin ist spitze gemacht worden.Ich war mit meiner Freundin dort im Kino.Wir haben nur abgefeiert.Der richtige Film für Uns Ossis.Die DDR hätte ich auch gerne mal mit erlebt.Ach was solls bei manchen Omis und Opis lebt die DDR auch noch weider,und das seit 13 Jahre nach der Wende.Good Bye!


 

Kerstin und Simone [] am 16.03.03 um 16:12 Uhr

Hallo Ihr in Deutschland. Haben erst jetzt von dem Film gehoert. kommt der auch in Grossbritannien raus. Simone(Wessie) und ich(Ossie) arbeiten und studieren hier gerade in Glasgow. Wir wollen den Film auch sehen!!!
CU :)
PS: Hoere gerade Brasilianische Musik auf www.bebado.co.uk - super free-load music - drueck Music ON!;)


 

Tom [] am 16.03.03 um 15:21 Uhr

Nach Amélie einer der wohl besten Filme überhaupt. Die Verknüpfung von Komik, Tragik und Tiefgründigkeit ist perfekt gelungen. Mit den super Schauspielern und einem grandiosen Soundtrack definitiv ein Lieblingsfilm!


 

Achim am 16.03.03 um 13:20 Uhr

Steckt bitte dem Wolfgang den Bundesverdienstorden an!!!
Wem sonst?
Das ist mein Ernst!


 

Daniel [] am 16.03.03 um 12:17 Uhr

Weiterer Ostbegriff:

milchgebende Großvieheinheit = Kuh; Hartwurst = [etwa] Salami; Traktorist = Traktorfahrer; Platte = typischer Beton-Wohnblock in der DDR; Aluchips: Spitznamen für die meistens aus Alu bestehenden Münzen der Mark der DDR; Tapetenmark = Spitznamen für die Mark der DDR, die ihren Anfang als Klebemarken (!) auf alten Reichs- und Rentenmarkscheinen nahm.


 

Goldstück [] am 16.03.03 um 09:16 Uhr

Exotischer war noch kein Weihnachtsgeschenk als das "Care-Paket", das mir eine meiner liebsten Freundinnen (Ossi + Wessi)zu X-mas nach München geschickt hat: "Felinchen"? - Nie gehört. Aber in "Good bye Lenin" fühlte ich mich plötzlich sehr schlau. "Nudossi"? "Schlager Süßtafel" - Echt ätzend der Name - schmeckt aber gar nicht so übel! usw usw...

Aber jetzt das Tollste: Als im Münchner ARRI-KINO das Licht wieder anging, ich aber noch mehr als eine Träne im Knopfloch hatte, traute ich meinen Augen und Ohren nicht: denn dass all diese Schwabinger, die da neben, vor und hinter mir ihre Nasen putzten und sich die Augen wischten, trotz Erkältung ins Kino gegangen waren - das glaube ich nun doch nicht!
Ich glaube vielmehr, dass der Film uns allen die vertane Chance einer "echten Wieder-Vereinigung" klar gemacht hat - und verpasste Gelegenheiten schmerzen immer. Wie gnadenlos "es" gelaufen ist, das tut auch uns WEssis weh!

Was für ein Glücksfall, dass uns diese späte Erkenntnis nicht um die Ohren gehauen, sondern liebevoll ironisch unter die Nase gehalten wurde! -
Danke für einen so leichten Film über ein ernstes Thema!
Heike W.


 

AnSi am 16.03.03 um 08:31 Uhr

weitere Ostbegriffe:

Schokoladenhohlkörper - Schokladenweihnachtsmann

Jahresendfi gur - Weihnachtsengel


 

Steffi [] am 15.03.03 um 20:33 Uhr

Ich war in Goodbye Lenin. Bin eigentlich kein Kinogänger, Aber die ganze Werbung um diesem Film hat mich bewegt hin zu gehn.
Während des Filmes konnte ich lachen aber mir standen auch die Tränen in den Augen.
Dieser Film hat mich so bewegt, dass ich in der Nacht nicht einschlafen konnte, weil viele Szenen mich zurück errinnert haben. Ja, und ganz sicher weil ich auch eine Mutter bin.

Ich muss Herrn Wolfgang Becker etwas "grosses" Aussprechen zu dieser Filmidee, die ehem. DDR zu zeigen. Erstens ist es deutsche Geschichte, die gerade für die ganz junge Generation schon weit zurück liegt. Zweitens wird seit der Wende, so ca. bis 1997 wenig von DDR gesprochen. Aber in den letzten paar Jahren spricht man wieder so oft von dieser Zeit. Sicherlich mehr hier in den neuen Bundesländern. Ich selber komme aus Sachsen.

Mein Wunsch wäre, Herrn Wolfgang Becker einige Zeilen persönlich zu schreiben.

Bitte mir kurz ein Zeichen - e-Mail Adresse geben.

Liebe Grüße

S. M.







 

X-Mada am 15.03.03 um 20:02 Uhr

Apropos Forum -
für die Liste der Ostbegriffe:
Forumschecks, das Spielgeld in welches man (als Ossi) die D-Märker umtauschen musste, um damit im Intershop bezahlen zu können.
Der Film ist einfach genial, wir warten sehnsüchtig auf die DVD.


 

Zonendödel am 15.03.03 um 15:18 Uhr

@ Sven

Zu deiner Information: 95% aller _heute_ erhältlichen klamotten stammen aus bekannten Hochlohnländern, wie Türkei, Tunesien, Taiwan, Sri Lanka, China und gucke einer an: Vietnam (da China schon zu teuer, die stellen jetzt lieber deinen PC her).
Das ist die Globalisierung, ansonsten hättest du wahrscheinlich nur (k)ein Hemd aufn Arsch!


 

Erich am Mittag am 15.03.03 um 15:12 Uhr

@ Andrea

Ja ohne Westverwandte und gute Beziehungen zu Bückware, war man in der DDR ganz schnell ganz schön gekniffen... Da half und hilft nur die Goldkrone (immer vorrätig)!

Es sei denn man wohnte in Berlin-Wandlitz,
wie euer
Generalsekretär *gg*


 

Andrea am 15.03.03 um 13:24 Uhr

Hallo Sven(Spaßbremse)!

Nur zu deiner Information, dass ”Gedicht“ stammt aus den frühen 80`ziger Jahren und wurde im Rechenzentrum des VEB CKB (falls dir das was sagt) von einem Urheber(der damals zum Selbstschutz anonym bleiben wollte, und bis jetzt auch noch ist) verbreitet. Einen Originalausdruck habe, z.b. ich noch.
Im übrigen neigt man bei Wut und Unzufriedenheit zur Übertreibung und Haarspalterei (hast du ja bewiesen).Nimm bitte nicht alles so ernst, denn manche Aussagen sind gar nicht so böse gemeint wie sie sich im ersten Moment anhören.


 

Sven am 15.03.03 um 03:05 Uhr

Ach, noch was Andrea!
Ich störe ja nur ungern, aber Du sagst ja selbst, dass Geduld eine deutsche Tugend sei. Mir sind beim näheren Hinschauen noch ein paar Fragen gekommen:
1.Waren im Centrum-Warenhaus tatsächlich "Strassen und Kanten" wie Du behauptest?
2.Wie sieht es aus, wenn Du am Markt "vorbeistrochlst", während Du Hamstertschechen beneidest?
3.Gut, von meinen Großeltern weiss ich, dass "Der Russe" ganz alleine komplette Industrieanlagen demontieren und verschleppen kann, aber dass einer alleine so einen Hintern hat, dass er einen ganzen Bus damit besetzen kann... oder sass er auf dem Platz auf dem fett "Andrea" stand?
4.Kaufst Du immer Käse, wenn Du wütend bist?
5.Sei mal ehrlich: Der Kubaner kommt doch nur drin vor, weil er sich auf "armer" reimt, oder? Da wird aus Andrea schnell auch ein Maskulinum, was?
6.Wenn die Polen, die Kohle haben, warum hat es dann in der DDR danach gerochen?
7.Wenn die Russen Euer Licht geklaut haben, ist mir schon klar warum Du nicht so helle bist!
Sonst hättest Du aus dem wunderbaren Film, dessen Forum Du mit Deiner Pseudolyrik beschmutzt, gelernt, dass uns Grenzen nicht weiterbringen.
Bis die Tage Sven


 

Sven am 15.03.03 um 01:50 Uhr

Hey Oliver!
Wenn Du anstatt "Wessi" oder "Ossi" einfach "Europäer" sagst machst Du bloß Deine Schublade größer. Sonst änderst Du wenig! Denk mal drüber nach.


 

Yvonne [] am 15.03.03 um 00:51 Uhr

Habe gerade zusammen mit meiner Freundin diesen gigantischen Film gesehen und bin immer noch völlig hin und weg. Dachte nach dem Trailer eigentlich, es wäre eine nette leichte Komödie über die diversen DDR-Problemchen, Produkte und Ausschnitte aus dem Ost-Alltag. Habe allerdings geheult wie ein Schloßhund. Der Film hat so viel Tiefgang und mich berührt, wie selten ein Kinostreifen. Hab die Wende mit 12 Jahren in Ebersbach, einem kleinen Ort in der Nähe von Bautzen erlebt und somit eine sehr behütete und sorgenfreie Kindheit gehabt. Möchte fast behaupten, daß es uns als Kindern in der DDR an gar nichts gemangelt hat (ja okay, was man nicht kennt, kann man nicht vermissen): Kinderbetreuung in Form von Kindergrippen, -gärten, Schulhort, AGs (Arbeitsgemeinschften), Schulspeisung für ein geringes Entgelt, Impfungen und Zahnarztkontrollen, die gleich vormittags während der Schulzeit durchgeführt wurden.... Die Liste kann man glaub ich noch um viele Dinge ergänzen! Seit reichlich 4 Jahren wohne ich nun in Augsburg und bin trotzdem froh, daß ich in einem wiedervereinigten Deutschland leben darf. Ich liebe es, zu reisen - was sich in der DDR außerhalb des Ostblocks schwierig gestaltete - und hab hier außerdem meine große Liebe Alex, ja genau, einen Bayern, kenengelernt. Und inzwischen kann er nicht nur auf russisch "Ju ljublju tebja" sagen, sondern weiß auch - wie meine Kollegen und Freunde hier auch - um die vielen liebenswerten Besonderheiten, die nun mal die DDR und ihre damaligen Bürger ausmachen.


 

Daniela aus Köln am 14.03.03 um 22:44 Uhr

Hallo Leute! Klasse Film, echt gut gemacht. Ich werde nie vergessen, wie wir heulend vorm TV saßen, als die Mauer fiel. Bis heute kann ich mich nicht beruhigen, wie das alles kam.
Wir freuen uns schon jetzt auf unseren nächsten Berlin-Aufenthalt!


 

K. am 14.03.03 um 18:36 Uhr

Ich muss Andi beipflichten!
Jana's Buch ist einfach fabelhaft.
Ich komme ursprünglich aus einer Stadt, die Dank zahlreicher Abwanderung ein völlig neues Stadtbild (u. a. durch Häuserabriß etc.) bekommt. Es steht so gut wie nichts mehr, was ich bis noch vor gut 2 Jahren mit meiner Kindheit in Verbindung bringen konnte.
Der Film ist genauso Klasse. Ich war beim Fall der Mauer etwa 10 Jahre alt und werde meinen ersten Besuch im "Westen" nie vergessen. Der Film hat mir teilweise gezeigt, wie ich zu meiner "neuen Freiheit" gekommen bin und hoffe, dass es von der Art noch einiges zu Sehen geben wird!

Gruß K.


 

Andi [] am 14.03.03 um 16:54 Uhr


Lieber Erich,

Ohne Stefan Wolle zu kennen (werde es lesen): Hensels Schilderung des Verhältnis zu ihren Eltern sowie ihre Wahrnehmung über die kleinen "kulturellen Unterschiede", die meine (28 Jahre alt, Ossi) Generation durchaus von denen der Gleichaltrigen aus dem Westen unterscheidet (ohne Wertung!), finde ich sehr spannend, überhaupt nicht banal und sehr nachvollziehbar.

Es ging in dem Buch ja nicht um eine politische Aufarbeitung, sondern um das Beschreiben eben solcher "kulturellen" Erfahrungen, die man schwer mit anderen teilen kann, die es nicht selbst erlebt haben, und die aber nachhaltig fortwirken.


 

Phil am 14.03.03 um 12:05 Uhr

Der Film ist einfach wunderbar. Endlich hat man den Mittelweg zwischen Klamauknummer ("Sonnenallee") und deprimierenden Realismus ("Vergiss Amerika")gefunden. Endlich hat ein deutscher Film den schwarzen Humor entdeckt und bleibt dennoch sensibel und bewegend. Ich (Wessi, seit 8 Jahren im Osten) habe ihn mit meinem Mitbewohner (Ossi) in Leipzig angesehen. Wir waren beide der Meinung, dass dieser Film ohne übermässige Klischeebildung und Anklagen einen wichtigen Beitrag zur Ost/West-Verständigung leistet- vielleicht noch wichtiger als alle offizielen Aufrufe und Diskussionen. Weiterso!


 

Erich am Mittag am 14.03.03 um 11:55 Uhr

Wenn wir schon bei Buchtipps sind:
Stefan Wolle: Die heile Welt der Diktatur (DDR 1971-1989), das für mich beste Buch über diese Zeit, von jemanden der es bewusst erlebt hat und nicht wie Jana Hensel nur ihre süßen Kindergartenerlebnisse ausbreitet.
Euer Generalsekretär


 

Andi [] am 14.03.03 um 11:37 Uhr

Die kulturelle Verständigung Ost/West scheint gerade erst anzufangen, zumindest im Kino. Good bye Lenin ist ein fulminanter Einstieg.

Für alle diejenigen die das Thema fesselt: Jana Hensel hat ein wunderbares Buch geschrieben (Zonenkinder), in dem sie ihre Jugend in Leipzig und Berlin vor und nach der Wende schildert.


 

Oliver [] am 14.03.03 um 11:13 Uhr

Ein sehr schöner und poetischer Film mit wundervoller Musik - zu Recht vom Komponisten, der auch die Musik zur "Amélie" geschrieben hat. Bin ebenfalls der Meinung, daß es keine Komödie ist, sondern eher ein "Drama mit Augenzwinkern" ;-)

Ein Film, der ein Leben in einem vergangenen Land zeigt, das die Westdeutschen kaum gekannt haben und die Ostdeutschen mit den verschiedensten Erinnerungen verbinden (ich selbst komme aus dem Süden Deutschlands, war bei der Wende 19 Jahre alt). Ich denke, den meisten geht es hier nicht um eine "Verherrlichung" der DDR - das war ein schlimmes Unrechtsregime. Trotzdem kann ich es nachvollziehen, daß man, wenn man dort gelebt hat, auch positive Erinnerungen an seine Kindheit und diverse andere Dinge hat, die es heute nicht mehr gibt.

Was ich allerdings schlimm finde, ist, wenn es heute Leute gibt, die mit FDJ-Uniformen, DDR-Fahnen, Orden und Abzeichen ins Kino gehen und das als Fest feiern. Das ist meiner Ansicht nach eine unzulässige Verharmlosung eines Systems, unter dem viele Leute leiden mußten.

Doch zurück zum Positiven: ich denke, der Film kann die Menschen in Ost und West einander näherbringen. Ich für meinen Teil habe die Bezeichnugen "Ossi" und "Wessi" nie benutzt, weil ich niemanden in eine Schublade stecken möchte und ich der Meinung bin, daß wir alle Europäer sind, jeder mit einer unterschiedlichen, ganz persönlichen Geschichte.

Vielleicht ist dieser Film auch ein Film gegen das Vergessen - in beiderlei Hinsicht.


 

Andrea aus Berlin am 13.03.03 um 22:46 Uhr

Stadtbild


oder


Die Erlebnisse eines gewöhnlichen DDR-Bürgers



Vom Centrum-Warenhaus da komm ich her,
ich muss euch sagen,
alle Fenster sind leer.

Überall auf den Strassen und Kanten,
da sitzen die Polen mit ihren Verwandten.
Und draussen,vor verschlossenem Tor,
da stehen geduldig die Deutschen davor.

Und wie ich so strolche am Markt vorbei,
da seh' ich die Bürger aus der Tschechei.
Sie haben gekauft und gefüllt ihre Taschen,
da gucken sie dumm,die Deutschen, die Flaschen.

Als ich dann heimfuhr mit dem Busse,
sass auf meinem Sitzplatz auch noch ein Russe.

Vor Wut dann im Laden kauf ich mir Käse
und wer steht vor mir?Ein Vietnamese!

Ich stürze zur Tür raus, bin fertig ich armer,
da stoß ich zusammen mit einem Kubaner.

Drum denk ich,lieber Erich ,sei unser Gast
und gib uns die Hälfte von dem was du hast.

Der Pole hat Kohlen,der Russe hat Licht,
wir haben die Freundschaft,mehr brauchen wir nicht.

In den Strassen tiefe Löcher,
in den Läden leere Fächer,
zu Ostern keine Geschenke,
zu Pfingsten keine Getränke,
zu Weihnachten keinen Boom,
zu Silvester keinen Strom,
in der HO keine Bekannten ,
im Wohnungsamt keine Verwandten,
aus dem Westen auch kein Paket
und dann fragst du noch

WIE ES MIR GEHT?


 

Sabine [] am 13.03.03 um 20:54 Uhr

Ich habe es endlich auich geschafft, mir Goodbye Lenin anzuschauen. Und das will wirklich was heißen, so oft gehe ich nicht ins Kino. In diesem Fall muss ich sagen, ich bin froh, dass ich drin war.
Richtig erschreckend fand ich, die Szenen, als original Filmmaterial von Mauerfall oder Prager Botschaft, unter ganz anderen Vorzeichen kommentiert, zum Einsatz kamen. Es wirkte irgenwie wirklich glaubwürdig, dass es Westdeutsche sind, die Mauern und Zäune stürmen. Womit die Macht der Medien und deren Möglichkeit, Information zu manipulieren mir wieder einmal in erschreckendem Maße gegewärtig wurde.
Ich muss den Machern ein großes Lob zur Filmidee aussprechen, ich finde es sehr gut, dass auf unterhaltsame Weise deutsche Geschichte aufgearbeitet wird, die gerade für die ganz junge Generation schon weit zurück liegt, ohne dass dabei Ernsthaftigkeit und Denkanstoss zu kurz kommen. Ich selbst war fünf als die Mauer fiel und während des Films kamen mir sporadisch Erinnerungen an Eindrücke während unserer Besuche bei Verwandten in Meiningen, und seien es nur die Tapeten! Meine wenigen Erinnerungen versuche ich mir zu konsevieren, inzwischen habe ich auch die Berichte meines republikflüchtigen Vaters schätzen gelernt.
Ich hoffe, dass Filme wie dieser dazu beitragen, dass die Deutschen beiderseits der ehemaligen Grenze sich gegenseitig besser kennen lernen. Denn es ist einfach nur schlimm, wenn Jugendliche in einem Ort 50 km von der ehemaligen Zonengrenze in ihrem Leben vielleicht ein Mal im Osten waren Erfurt samt Weimar nach "Mecklenburg-Vorpommern oder so" verschieben!


 

DER LÖWE VON PANJSHIR [] am 13.03.03 um 20:23 Uhr

Sendet den Film nach

Südkorea!!!

"Grün ist die Farbe

der Grenze"


Kommandant Massoud


 

talula am 13.03.03 um 19:45 Uhr

der film hat einen gewissen fehler:
zwar wurde auf die originalität der ostprodukte geachtet, was aber ist mit den westprodukten? (design)


 

lenin [] am 13.03.03 um 19:03 Uhr

@kai
...nein, so ganz falsch hast Du es nicht verstanden. Die Aktion mit der DDR-Mark galt aber nur am 12. Februar in ganz bestimmten Kinos. Du warst einfach nur einen Monat zu spät!

Gruss

das X Team


 

Rob am 13.03.03 um 15:53 Uhr

Toller Film, die Wendezeitatmosphäre kam einwandfrei rüber.

Ein schöner Dokumentarfilm zu dem Thema ist "Wie Erich seine Arbeit verlor" von Kai von Westermann.


 

Rudolf [] am 13.03.03 um 15:01 Uhr

Ich habe mir gestern den Film angeschaut und war sehr berührt;
auf eine Komödie eingestellt hat es mich kalt erwischt...
In der gleichen Vorstellung traf ich eine Familie aus Leipzig, welche mir bestätigte, daß die Szenerie gespenstig echt war.
Schade, daß man öfters ein Microphone im Bild sah, zumal ich mit dem Kameramann näher bekannt bin.

Gruß
Rudolf, Flensburg


 

Jutta am 13.03.03 um 14:07 Uhr

Und hier noch etwas Richtiges zum Aufmuntern ;-)

Nach wie vor Platz eins in meiner Hitliste der verschrobensten Ostbegriffe:
"Erdmöbel" für "Sarg"


 

Andreas am 13.03.03 um 08:25 Uhr

Also die Liste der Ostbegriffe ist ja ganz nett, aber es fehlen einige der wichtigsten und tatsächlich nur im Osten bekannte Begriffe! Was ist zum Beispiel mit dem ABV oder auch ABVler genannt(Abschnittsbevollmächtigten) ??? Sehr bekannte Abkürzung !!?? Oder SeRo (sekundär Rohstoffe) !!??. Die Brigade und dessen Brigadeführer fehlt genauso, wie das bei allen Schülern gehaßten Hausaufgabenheft. Auch das ZK der SED oder von mir aus der KPDSU ist nicht erwähnt. Wenn schon ESP erwähnt wird, dann fehlt auch PA (Praktisches Arbeiten) und Staatsbürgerkunde(!!). Achja, Sportuntericht hieß im Osten Turnen (zumindestens in der Unterstufe)!

Bei aktueller Kamera fällt mir auch noch der schwarze Kanal ein !

Naja, wahrscheinlich fehlt da noch einiges... Wär schön, wenn man die Liste mal aktuallisiert :-)


 

Zonendödel am 13.03.03 um 01:03 Uhr

Also ich wollte nur mal sagen, alles das gab es noch nich zur Wände: Matriks-T-schört, neue Kühne-Gurkengläser, Straba übern Alex, Ford Mondeo, neue Coca Cola Schriftzug uva.

Müssen eigentlich die Mikros ins Kinobild hängen oder ist das Stümperei, sowas hätte es früher (bei der DEFA) nich gegeben, dafür mindestens eine Totalnackte?


 

Brokenbones.de am 13.03.03 um 00:58 Uhr

@ Albert

Dein Fall ist den Genossen der zuständigen Organe übergeben worden, werden sich in den Morgenstunden bei dir melden...
brokenbones


 

Daniel [] am 12.03.03 um 19:00 Uhr

Könnt ihr mir vieleicht sagen wie es aussgegangen ist mit der mutter?Bitte


 

Franzi am 12.03.03 um 17:12 Uhr

Ich muß Heiko Recht geben! Ich war 9 als meine Eltern im Herbst 1989 die Erlaubnis zur Ausreise aus der DDR erhielten. Als kleines Kind versteht man nicht viel von Politik, und so kann ich sagen, daß ich die schönste Kindheit hatte, die ich mir vorstellen kann. Die wenigen Jahre in der DDR haben mich so geprägt, daß ich noch heute merke, wie anders Ossis und Wessis denken. Nur leider wollten die meisten in meinem Alter die alten Zeiten so schnell wie möglich vergessen und die neuen "Freiheiten" wie Arbeitslosigkeit und Ellenbogen- Denken "genießen". Schön, daß es auch noch Leute gibt, die sich ihrer Herkunft nicht schämen,wie man in diesem Forum sehen kann. Goodbye, Lenin führt sie nun wieder ein wenig zusammen.


 

kai [] am 12.03.03 um 15:54 Uhr

eigentlich hatte ich die kinowerbung so verstanden, dass ich auch für 4,50 DDR-Mark in den Film komme?
an der kasse erntete ich gestern nur ein müdes lächeln als ich meinen letzten gut gepflegten DDR-Zehner hinlegte.
hat noch jemand Erfahrungen damit gemacht?


 

Tricki [] am 12.03.03 um 13:30 Uhr

Als Berliner Ossi, der damals Mitte 20 war, wurde ich durch den Film nochmal richtig zurückgeholt. Vieles hatte ich vergessen oder verdrängt. Die historische Genauigkeit der Darstellung und der Geschichten im Film, bis hin zur Strategie der BePo bei der Auflösung der Demonstration fand ich fast unheimlich.
Das Wichtigste für mich war das Aufzeigen der zwei Gesichter der DDR. Einerseits das verbrecherische, fast faschistoide System - auf der anderen Seite die Utopie, daß es auch nicht immer nur um Knete, Profit und Ellenbogen gehen muß, sondern menschliches Zusammenleben eigentlich eine andere Rationalität als die des Geldes braucht.
Damit wurde diesem Land doch noch, zumindestens filmisch, ein, vielleicht unverdientes, einigermaßen würdiges Begräbnis zuteil.


 

Heiko am 12.03.03 um 12:55 Uhr

Der Beitrag von Gunner (siehe 3-4 Beiträge weiter unten) bringt es auf den Punkt. Viele wollten damals nach der Wende so schnell wie möglich die DDR von sich abschütteln und nix mehr von diesem kleinen Land wissen. Aus heutiger Sicht könnte man fragen, ob eine langsamere Veränderung nicht besser gewesen wäre. Andererseits: hätten die DDR-Bürger das mitgemacht? Wollte die übergroße Mehrheit nicht lieber gestern als heute Bundesbürger werden?
Eines bringt der Film gut rüber: daß man von diesem Land zwar oft die Nase voll hatte, sich mit seiner Idee aber doch in gewisser Weise identifizierte. Und dies läßt einen auch knapp 14 Jahre nach der Wende teilweise anders denken und anders fühlen als jemanden, der im Westen aufgewachsen ist.

P.S: Noch was zum eigentlichen Ausgangspunkt dieses Forums: hab noch einen RFT-Farbfernseher, der super läuft sowie eins der legendären skr 700-Teile. Und auch das "scona variant"-Kassettenkarussell (in herrlichem Orange!) dreht sich noch fast wie vor der Wende :-) ...


 

renaldo [] am 12.03.03 um 12:12 Uhr

Also der film war nicht schlecht aber etwas zu langatmig,sorry.
Es köönte oder müsste viel mehr solcher Filme geben,denn irgendwann kann sich keiner mehr so richtig an die Vergangenheit erinnern.Und so schlecht war ja nun auch alles nicht.Das heisst nicht das ich es bereue wie es heute ist.Ich wusste garnicht das die Welt so gross ist .:-)
mfg renaldo


 

FILMFREAK am 12.03.03 um 10:06 Uhr

Dieser Film ist das beste was ich je gesehen hab. Eine der Besten Rollen von Brühl.
Ich war schon 3 mal im Kino.
Kann nicht genug von dem Film bekommen. Freue mich auf die DVD.
Ich kann manche Leute nicht verstehen die sagen das der Film Schrott ist. Für diese Leute war angeblich zu wenig witz in diesem Film.
Der Film regt meiner Meinung nach auch sehr zum Denken an.
Der Westen ist eigentlich genau so wie der Osten früher.
Heute ist es genauso wichtig Beziehungen zu haben, da man sonst leicht auf der Straße sitzt.
Das merken zur Zeit wieder viele.

NOCHMALS EINEN RIESIGEN DANK FÜR DEN FILM...AN ALLE DIE DARAN MITGEWIRKT HABEN.


 

Ripfish am 12.03.03 um 07:49 Uhr

Genialer Film! Aber auch mit Fehlern!
Schön, daß die Macher die alten DDR-Lebenmittel-Verpackungen zeigen. Aber bei den West-Verpackungen fehlt die Liebe zum Detail. So stammen das Jacobs Kaffee -Paket und die Kühne-Gurkengläser aus 2002 und nicht aus den frühen 90ern.
Aber der Inhalt des Filmes macht das wieder wett.

Seid bereit!


 

Tom [] am 12.03.03 um 00:23 Uhr

vorab:
Gunner stimme ich zu (siehe unten).

weiter:
Als DDR-Geschädigter (falsch) habe ich mit meinen nunmehr fast 40 Lenzen eine Menge Zeit im Sozialismus verbracht und war "eigentlich" immer dagegen. Nach der Wende habe ich mich sehr schnell zum perfekten (eigene Einschätzung - ebenso falsch)Wessi gemausert (inklusive Karriere) und die Vorzüge auch genossen (mit Genossen hatte ich damals wenig im Sinn).
Ich "durfte" miterleben, wie sich Staatsgewalt (nein, kein Gefängnis) anfühlt, wie die Staasi agiert (angehängte Republiksflucht mit 18 - lächerlich) und habe meinen besten Freund "rüber" gehen sehen (danach noch mehr Staasi). Marode Betriebe, korrupte Parteisekretäre, AWG, FDJ, GST und eine doch tolle Jugendzeit (saufen, feten, rumziehen, Blödsinn machen ist politisch unabhängig!!) sind mir auch nicht fremd.
Was wollte ich eigentlich sagen? Ach ja, ich habe natürlich viel gelacht im Film (sehr viel) und (nach) dem Film auch sehr viel geweint (ja ja Kerle). Zum Glück habe ich den Film alleine gesehen, so dass ich nicht in Erklärungsnot geriet. Ich bin übrigens seit zehn jahren mit einer Wessifrau verheiratet und auch sonst immer mit Ost und West im Beruf verbandelt (ist echt schwer). Der Film ist gut. Punkt.

rest:
Der Film ist wirklich gut. Danke an die Macher. Das Geld für die DVD werde ich wohl ausgeben (die 11te DVD überhaupt). Kommt gleich neben "Magnolia".

nachsatz (oder sätze):
Es ist schwer west und ost unter einen Hut zu bringen. Der Film ist für Wessis schwerer verständlich (glaube ich). Schade eigentlich. Für Ossis ist er eher hart, jedenfalls für meine Generation (viel wird ja nicht geredet).
Der Zeitpunkt für den Film ist gut gewählt. Viele (auch ich) brauchten sicher einige Zeit, den Westen zu verstehen (und sich nicht nur anzupassen).

Das musste ich einfach loswerden. Viel Spaß noch im Forum.

Tom


 

Gunner [] am 11.03.03 um 22:58 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich wollte Euch für diesen Film danken. Leider wurde der Film in der Vorpromo wie eine Art zweite Sonnenallee angepriesen. Gott sei dank ist er aber wesentlich mehr. Ich war auch einer derjenigen die heulend aus dem Kino kamen, na gut vorher wurden die Tränen abgetupft. Ich verstehe den Film als Spiegel jener Ereignisse. Damals wurde ein kleines Land, dessen Bürger sich selbst Luft machten, vom grossen Bruder nebenan überrollt. Und die meisten Bürger der DDR wollten nichts lieber all alles Vergangene schnell vergessen und begrüßten ihre eigene Selbstaufgabe in den ersten Monaten mit offenen Armen. Das ist als menschliche Reaktion auch nur verständlich. Dieser Film ist keine Kritik an diesem Vorgang, er reflektiert einfach nur und fragt ob eine langsame Veränderung nicht besser gewesen wäre. Vor allem für die älteren Menschen, welchen so ein Stück Identität genommen worde. Egal ob die Idee des Sozialismus praktikabel war, gut oder schlecht umgesetzt wurde, sie glaubten an dieses Land.
Mich persönlich hat der Film daran erinnert woher ich komme. Ich bin 27, wurde in Leipzig geboren und wohnte hier auch. An jenem Samstag, dem 7.Oktober 1989 war ich mit meinen Eltern in der Leipziger Innenstadt. Und habe die Bilder des Films selbst gesehen. Ich war auch am 9.Oktober, bei der kritischsten aller Montagsdemos an der Nikolaikirche, in der Stadt. Jenem Tag als die Kampfgruppen "bereit waren den Sozialismus mit der Waffe in der Hand zu verteidigen." Ich bin (damals 13) von Polizisten aufgegriffen und 2 Stunden auf dem Revier festgehalten worden. Als die Polizisten mich nach Hause brachten, kamen sie nicht in die Wohnung. Diese war komplett leer und auch ein Ostpolizist hätte sich sehr schnell zusammengereimt: Diese Familie will raus. Und am 13.Oktober 89 fuhren wir nach Ungarn. Den großen Tag des Mauerfalls erlebte ich vor einem Fernseher in Köln, wo ich heute noch wohne. Filme wie dieser sind wichtig. Nicht um Ostalgie anzuheizen, sondern um den Leuten begreiflich zu machen: Man konnte als Deutscher eine von 2 Identitäten haben. Keine war besser oder schlechter, keine ein Grund sich zu schämen oder benachteiligen zu lassen.
Und btw, ich war auch ein junger Kosmonaut. Davon gab es drei AG´s (steht das schon im Wörterbuch?) in der DDR. Die Berliner aus dem Film (im Pionierpark), die Chemnitzer und uns Leipziger. Im Rahmen des Pioniertreffens (der einzigen Woche meiner DDR-Zeit in der ich jeden Tag eine Banane und H-Milch außerhalb von Berlin bekam) waren wir in 88 in Chemnitz und trafen in diesem Rahmen auch Wilfried Poßner (FDJ-Chef) und Margot Honecker. Und die Frau war mal richtig senil. ;-)


 

Annie am 11.03.03 um 22:15 Uhr

Mir ist auch noch was fürs Lexikon eingefallen *grins*

"Eidechse" das war ein kleines Transportfahrzeug mit Ladefläche so ähnlich wie das heutige Multicar.

"Barkas" ebenfalls ein Fahrzeug, Kleinbus ziemlich klapprig aber unverwüstlich...


 

Eastbeast [] am 11.03.03 um 22:03 Uhr

Liebe Ossis, Wessis, Nordis, Südis,....

Hier geht eine Diskussion ab, die zwar durch den Film hervorgerufen wurde, jedoch mit ner Filmkritik nix mehr zu tun hat.
Aber vielleicht isses ganz gut, dass sich alle mal damit auseinandersetzen, was 1989/ 90 so passiert ist.
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An die "Macher" der PAGE auch gleich der Vorschlag, das Forum auf jeden Fall aufrecht zu erhalten und eventuell publik zu machen, denn hier spielt sich was ab, was längst hätte mehr und eher passieren sollen:
Ein Deutschland- aber zwei Kulturen- versuchen sich irgendwie zu verstehen oder konfrontieren sich mit verschiedenen Meinungen.
Oder beides.
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Ob nun Ost und West- oder Ost und Ost- oder West und West
es ist einfach nur wichtig sich mitzuteilen.
Dass manch einer sagt, dass die DDR plötzlich total super gewesen ist oder ein anderer, dass die Mauer wieder hochgezogen werden sollte....
naja das sind halt die Extreme...und die gibts überall, dass ist weder typisch Ost noch typisch West.
Meiner Meinung nach soll man nicht verleugnen, woher man kommt- auch oder gerade nicht als "Ossi"- aber man sollte auch nicht den Blick für die Realität verlieren.
Vieles war gut und vieles war schlecht, es ist nunmal nicht in einem Wort zu definieren was "EX-DDR`ler" zu sein heisst.
Genauso ist es "drüben"... genauso ist es mit der "Wende" und genauso sieht es in uns aus...
Mann kann niemals von einem Sachverhalt sagen, er ist 100 % gut. Meine Fresse...
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Ich bekenne mich dazu WOSSI zu sein...
und ich freu mich drüber, denn ich bin im Osten aufgewachsen und hatte meine Verwandtschaft im Westen.
Ich war Jung- und Thälmannpionier und hab trotzdem mit nem Pelikanfüller geschrieben.
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Mein Gott, so ein Gefasel, wer wie ist, es ist nunmal unserer aller Vergangenheit!!!!!!!!!!!
Ihr könnt damit leben oder es lassen.
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Ne Filmkritik hatte ich ja schon am 3.03. oder so hier gelassen :-)
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A chja und Erdnussflipse sind - zumindest hier bei uns in Südbrandenburg/ Nordsachsen- Engerlinge. Fürs Ossi- slang Buch.
Und dann gibts noch "Bummi"- das is ein gelber Teddybär
ebenso Pittiplatsch der Liebe- ein schwarzer Kobold is.
Na denn viel Spass noch beim diskutieren!
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Wer übrigens Kontakt mit einem Wossi haben möchte, freue mich über Post. :O)
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By e und Do swidanja







 

Maria am 11.03.03 um 19:47 Uhr

Ich hätte da noch einen Ostbegriff und zwar, der Star, dass ist auch ein Moped, was im Osten hergestellt wurde, oder sie Simson, sie wurde in Suhl/ Thüringen hergestellt, auch kurz "Simme" genannt .
Könnte ja noch mit in die Rubrik Ostbegriffe aufgenommen werden .


 

Bernd [] am 11.03.03 um 19:43 Uhr

Hallo an alle Filmbesucher von GOOD BYE, LENIN

Gestern habe ich mir den Film angeschaut und gelacht und geheult. Das heißt, er hat schon Eindruck auf mich gemacht und keinen schlechten.
Wie sich hier manche zerfleischen verstehe ich einfach nicht. Es ist nun mal so, es gibt schlechte, gute und sehr gute Filme. Zu den Letzteren zähle ich diesen. Daß das Andere anders sehen, kann ich verstehen und tolerieren. Sie sollten es auch tun und sich ihr Thema aussuchen, ich werde dann auch nicht über 007, Herr der Ringe u.s.w. meckern. es sollte uns mit Freude und Zuversicht erfüllen, das ein deutscher Film so einen Erfolg hat.
Ausserdem, können sich so viele Menschen irren ???

Noch eine Ergänzung zu den Ostbegriffen :
1. Haushaltstag : War kein Behördentag, den gibt es ja nur ein- oder zweimal im Jahr. Diesen Tag gab es für "berufstätige Mütter" jeden Monat einmal, und natürlich bezahlt.
2. Spee : Ist ein Waschmittel, welches es heute immer noch gibt, natürlich von "Henkel"
3. Stempel : Eintrag mittels Stempel, den jeder Vopo (Volkspolizist) und Weisse Maus in der Tasche hatte, in eine "Stempelkarte". Die allerdings war schon beim 5.Eintrag voll, was heisst,das mann da schon Fahrrad fahren oder laufen musste, wobei man sich bei einer Ordnungswiedrigkeit durchaus zwei oder drei Stempel auf einmal einfangen konnte.
Aber der pfiffige DDR-Bürger hatte in diesem Fall eine zweite Karte parat.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd



 

wild cat hendrix am 11.03.03 um 19:28 Uhr

fehler: im film trägt ein fußball-fan einen dfb-pullover von 1996!!!!


 


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