Riva am 21.03.03 um 21:27 Uhr

Ich finde Daniel Brühl ist der beste Schauspieler, seit je !!!!!!!!!! Er ist einfach .... cool !
Also, ich glaube das viele meiner Mei nung sind !?
Ihr könnt mir ja mal mailen ( riva.fun freenet.de ) ???!!!
O.K: Kuss an Daniel ( you are the best ) und an meine Freundinnen ! Bye Riva !


 

Nicole am 21.03.03 um 20:10 Uhr

Wer kennt noch Bummi, den süssen kleinen gelben Bären? Meine Mutter hat mir immer die neueste Ausgabe des Bummis mitgebracht. Als ich noch ein kleines Mädchen war, gab es für mich nichts schöneres als dieses alte ehrwürdige DDR-Kindermagazin!

Seid bereit - immer bereit!


 

Lenin [] am 21.03.03 um 16:55 Uhr

@ Martin

Lieber Martin,

"Summer 78" findest Du auf dem Soundtrack als instrumental und im Track 23 mit Claire Pichet.

Viele Grüße vom X Team.


 

Lola rennt am 21.03.03 um 16:30 Uhr

Zu der Formel 4+2 = 1:
Seit Anfang 1990 wurden die "Zwei plus Vier"-Verhandlungen geführt, nämlich zwischen den 4 Alliierten (USA, Sowjetunion, England, Frankreich) und den beiden deutschen Staaten DDR und BRD. Es ging dabei um die Frage, was nach dem Mauerfall nun aus den beiden Deutschlands werden soll. Ich erinnere mich, dass man anfangs noch sehr unschlüssig und unterschiedlicher Meinung war, wie es weitergehen soll, ob es eine Wiedervereinigung oder doch noch eine Zeitlang zwei souveräne deutsche Staaten nebeneinander geben soll. z.B. war Frankreich und England wohl erst ziemlich gegen eine Wiedervereinigung...Als Ergebnis kam dann jedenfalls die Wiedervereinigung raus (=1)


 

Martin am 21.03.03 um 16:18 Uhr

Ein wirklich wunderschöner Film!!! Ich und meine Mutter mussten nach dem gleich ein Glas Spreewaldgurken aufmachen, weil wir solchen Hunger auf Spreewaldgurken hatten.
Schade, dass das Lied "Summer 78" anscheinend nicht auf der CD ist. Wo kriegt man das?
Klingt jetzt vielleicht dumm, aber ich möchte mich ganz herzlich bei allen Schauspielern für diesen Film bedanken!!! Kein amerikanischer Film nach 1968 kann es mit Good-Bye-Lenin aufnehmen!!! X-Filme, macht weiter so!!!!
chao, bis zum nächsten Film
Martin


 

Matthias Staiger [] am 21.03.03 um 15:32 Uhr

Hallo!

ich denke mal dass die frage schon öfters gestellt wurde, aber ich finde sie niegends!


was hat der spruch zu bedeuten:

4+2 gibt 1

das blick ich im nachhinein immer noch nicht.

DANKE , Matze


 

Mutantenwessi [] am 21.03.03 um 14:44 Uhr

Noch so ein Ostbegriff: Imperialismus
Was das heißt?
Guckt euch doch an, was die amis im Irak gerade treiben :-(


 

Ken von Irland [] am 21.03.03 um 13:41 Uhr

gutentag. die web-siete ist sehr gut aber warum ist die film name auf englisch? Fur ein film uber die ddr? Es tut mir leid uber mein deutsch, ich beginne zu lernen.


 

MCM [] am 21.03.03 um 10:23 Uhr

Hallo zusammen,

ich habe mir diesen Film angeschaut, und dachte mir schaust du mal in das Forum bei GBL um gewisse Eindruecke zu erhaschen. Durch diverse GB Eintraege wurde bei mir auch die Ambition geweckt mich zu diesem bewegenden Film zu aeussern.
Als ich im Kino (in Bayern) sass, hoerte ich teilweise Stimmen die diesen Film, obwohl noch gar nicht gesehen, mit Sonnenallee auf eine Stufe stellen wollten. Sprich sie wollten sich schlapp lachen ohne nachzudenken. Am Anfang des Filmes wurde in jeder Ecke ueber jede Kleinigkeit gekichert, da fiel Katrin Sass einem Herzinfarkt zum Opfer (Lachen), da wird der ehemalige Direktor (?) zum Alkoholiker (Lachen) usw. Das Gekichere verflachte dann aber zu nehmenst, als man merkte, dass dieser Film auch etwas geschichtlich aufklaerendes hat.
Dieses geschichtlich aufklaerende, spielt fuer mich in diesem Film allerdings nur die zweite Rolle.
Der Vordergrund ist doch der, dass Alex alles moeglich fuer seine Herzkranke Mutter unternimmt, damit sie in Frieden IHREN Frieden finden kann.
Trotz alle dem, moechte ich diesen Film nicht missen in der Reihe der nOSTalgischen Filme, weil er wie kein anderer Film beschreibt mit was fuer Kleinigkeiten sich der "Neubuerger" kurz nach der Wende herum schlagen musste. Ob der eine das nun zum Lachen findet oder der andere bei manchen Szenen nachdenklich wird (staendiges Gemeckere von Ez- Motzki Darsteller) ist jedem selber ueberlassen.
Das wichtigste aber ist, dass man mit einer Menge Erfahrungen aus diesem Film geht und unbedingt ein 2. mal hinein gehen muss.


 

Zoellner [] am 21.03.03 um 10:15 Uhr

Wer hat die " OSTBEGRIFFE "erklärt?


 

Trotzky [] am 21.03.03 um 09:59 Uhr

Ist es so schwer?
Wer Fragen hat brauch doch nur die hervorgehobene Zeile über der Schreibmaschine anzuklicken!


 

SUSANNE [] am 21.03.03 um 08:58 Uhr

@alex: Nein, es ist nicht Sigmund Jähn, der sich selber spielt (dazu wär er wohl ein bischen zu alt :-), er wird von dem Schauspieler Stefan Walz dargestellt.


 

Fan am 20.03.03 um 20:56 Uhr

Hallo!

Ich hab zwa die DDR und das alles nicht miterlebt... wurder erst dann geboren! und obwohl die meisten denken ich hätte davon ekien ahnung, obwohl wir das in poli hatten, finde ich den film echt gut!


 

Alex am 20.03.03 um 19:00 Uhr

Ja, es ist tatsächlich Sigmund Jähn! Toll, dass er bereit war in so einem Film mitzuspielen.


 

Mike am 20.03.03 um 17:58 Uhr

Hab das Spiel gerade zum guten Ende gebracht und freue mich schon auf den Film, wenn ich am Wochenende von Brüssel nach Berlin komme!
Solche guten Filme werden hier leider nicht gezeigt...
Grüße Mike


 

Sigrun [] am 20.03.03 um 16:13 Uhr

Hallo,

stimmt es, dass Siegmund Jaehn sich selbst gespielt hat? Wenn nicht, wer war es dann? Es waere nett, wenn mir irgendwer antwortet!

Sigrun


 

Anke [] am 20.03.03 um 14:13 Uhr

Hallo,
Eure Definition der S-Klasse ist falsch. 89 nach der Wende, wurden alle R-Klassen in S-Klassen umbenannt, was dann für Sprachklasse stand, die dann aber schließlich auch, im meine noch 1990, aufgelöst wurden.

LG
Anke


 

Ossi Test [] am 20.03.03 um 10:40 Uhr

Hallo,
habe den Film auch schon gesehen.Super gemacht, bin 1964 geboren und habe alles Live erlebt.
Auch konnte ich viele neue Fragen für meinen OssiTest finden.
Gruß Uwe


 

SUSANNE [] am 20.03.03 um 07:39 Uhr

Über diesen Film wurde hier schon so viel geschrieben, dass ich meinen Senf nicht auch noch dazugeben will, nur so viel: Wer immer diesen Film als Scheiss, unrealen Quatsch etc. bezeichnet, der hat den Sinn des Ganzen nicht verstanden. Es handelt sich weder um bewusste Vergangenheitsbewältigung noch um die Idealisierung einer Ära, die sich kein vernünftig denkender Mensch zurückwünscht. Es ist einfach nur ein Film, den man mögen kann oder auch nicht PUNKT Ich liebe Ihn… und ganz ehrlich: Ich hab geheult wie ein Schlosshund, auch noch nach dem 3. Anschauen. Denn im Gegensatz zu vielen Wessis, die mit grossem Fragezeichen auf der Stirn oder einem breiten Grinsen auf den Backen den Kinosaal wieder verlassen haben, wurde ich, die ich die DDR als Kind erlebt habe, an so viele Kleinigkeiten erinnert, die schon vergessen zu sein schienen. Und sei es nur das kleine Pittiplatsch-Püppchen, dass im ersten Drittel des Films (Truppenaufmarsch zum 40. Jahrestag) vom Schrank geschüttelt wird. Zur Zeit der Wende war ich erst 11 Jahre alt, eigentlich unwissend, welch einen weltgeschichtlich bedeutenden Augenblick ich da grade miterlebe… Meine Güte, heute, mit 24 hab ich das Ganze noch nicht wirklich kapiert! Niemand, der die DDR nicht live und in vollem Bewusstsein (damit meine ich als Erwachsener) miterlebt hat, sollte irgendwelche Äußerungen machen, die er nicht wirklich vertreten kann. Und wenn ich hier lese, dass sich manche Leute (Ossis als auch Wessis) wünschen, dass die Mauer wieder aufgebaut werden würde (sei es nun erst gemeint oder nur ein dummer Scherz), dann kommt mir schlichtweg das Kotzen!!!
Der Sozialismus/Kommunismus ist eine Utopie und ist als solche zum Scheitern verurteilt, wie ja viele Beispiele aus der Vergangenheit zeigen.
Nur mit Gewalt durchsetzbar und nicht überlebensfähig. Ich zitiere tocotronic (die dies in einem anderen Zusammenhang sangen): „die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit“…


 

Angie am 20.03.03 um 07:33 Uhr

Wußte ich, aber, auch Ossi sein macht alleine eben noch keinen guten Journalisten und ein paar Ossis in der zu Red haben, auch noch keinen guten ausgewogenen Journalismus.


 

Erich am Morgen am 20.03.03 um 02:49 Uhr

@ angie

Lutz Rathenow ist übrigens Ossi, und ehem. aktiver DDR-Regimegegner.

Im übrigen finde ich den Kommentar durchaus zutreffend. Im Rückblick und in der unvermeidlichen Verklärung der grauen Realität wird die DDR immer schöner. Noch 20 Jahre und es wird heissen, die Wessis sind in die beste und grösste DDR der Welt in Scharen übersiedelt...


 

Angie am 19.03.03 um 23:36 Uhr

Feiner Artikel, beste alte Springerpresse-Schule, "schön" dass sich manche Dinge eben doch nie ändern.


 

Luke [] am 19.03.03 um 22:36 Uhr

Nur ein kurzes Wort aus den schönen Oberbayern. Dieser Film beweist eines, für gute unterhaltung, tiefe emotionale einblicke und eine gute Portion Witz brauchen wir keine Englischen oder Amerikanische Filme. Einer der Top filme seit langem. Danke dafür.


 

Martin [] am 19.03.03 um 21:07 Uhr

ja, dann will ich mal n kino nennen wo die mikros im fil sind:
Kino Mühlhausen/Thüringen


 

Ostaller [] am 19.03.03 um 18:42 Uhr

@Ulli
Klicke auf "Häufig gestellte Fragen....."
@Marc
Den Begriff "Brause" giebt es schon länger.Landschaftlich bedingt.


 

Ulli [] am 19.03.03 um 18:25 Uhr

Ihr habt doch tatsächlich bei euren Ostbegriffen die gute alte Brause-(limonade) vergessen.
Grüße aus em Westen
Ulli


 

Marc am 19.03.03 um 17:54 Uhr

Ich wüsste gerne, wer den "Siegmund Jähn" gespielt hat. Gerüchteweise war er es selber???

Vielen Dank für die Antwort!


 

oje am 19.03.03 um 15:29 Uhr

Neue Bundesländer? - wieso neue Bundesländer.
So neu sind die nun auch nicht mehr - innerhin schon 13 Jahre alt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die alten Bundesländer auch nicht älter als ca. 40 Jahre geworden sind. Bald sind sie volljährig und ich hoffe, spätestens dann nennen wir sie nicht mehr so.


 

Elmar am 19.03.03 um 15:16 Uhr

Weiß jemand, wo die Bauchtanzmusik, die in dem Film vorkommt, erhältlich ist ?


 

WELT-Kommentar am 19.03.03 um 13:39 Uhr

Lutz Rathenows Kommentar in der WELT vom 19.03.2003:

"Good Bye, Lenin!" heißt der allseits diskutierte Erfolgsfilm. Er steht für eine Sicht auf die DDR, die auch während der Buchmesse in Leipzig bestimmend sein wird. Während sich samt ihrem Geld die DDR zu verabschieden beginnt, mutiert sie im Film zum besseren Deutschland. Sie wird vom ersten Kosmonauten dieses Staates regiert, der sich plötzlich abseits der Satire in eine plausible Möglichkeitsform verwandelt hat. Das ist mehr als Ostalgie, das ist Neuerfindung.

Die DDR gerät immer spannender, seit und weil sie verschwunden ist. Auch für Westdeutsche. Die einen lenken sich und ihre Unzufriedenheit mit der bundesdeutschen Gegenwart ab. Für andere sind es ein paar exotische Details mehr, die eine ins Globale driftende Popkultur beleben.

Das Bürgerkomitee Leipzig protestierte gerade gegen drohende Kürzungen bei der "Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur". Warum noch aufarbeiten, mögen sich einsparsüchtige Politiker denken, wenn man Vergangenheit geschäftlich vermarkten kann. Sollen die doch in der Stasiknast-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen die Zellen vermieten und Sado-Maso-Parties im DDR-Outfit anbieten. Der neue Popsozialismus ist sowieso eine Erfindung des Westens und seines Marktes.

Ein Engagement ohne Risiko: Man kann fast alles an der DDR chic finden, weil der Staat nicht zurückkommt. So entdeckt man um die Wette das Bessere. Sogar in der Bildung, deren letzte Ministerin Margot Honecker - Pisa sei Dank - plötzlich in Kommentaren und einer Autobiografie zur interessanten Bildungspolitikerin emporgedeutet wird.

Als exquisit gilt längst das DDR-Design, es soll schon damals moderner gewesen sein. Studien beweisen das anhand diverser Mixgeräte oder der Ausformung von Staubsaugern immer wieder. Und in der Berliner Karl-Marx-Allee zeigt die realsozialistische Architektur ihre charmante DDR-Umsetzung sowjetischer Vorgaben. Nicht umsonst steht die Allee unter Denkmalschutz. Als habe sie immer darauf gewartet, Kulisse für Filme, Werbespots und Videoclips in Zeiten des Turbokapitalismus zu sein. Bestseller über "Zonenkinder", wie der Titel des letztjährigen Erfolgsbuchs von Jana Hensel lautete, oder Diskurse über ein Buch mit dem Titel "Die Ostdeutschen als Avantgarde", das jetzt in Leipzig vorgestellt wird, ermöglichen dem Nichtostdeutschen das gute Gefühl, problemsensibel zu sein. Die Zonenkinder sind jene nur noch DDR-kindheitsgeprägte Generation, die zu jung war, um bis 1989 unangenehme politische Erfahrungen mit dem Staat gemacht zu haben. Und in punkto Avantgarde handelt es sich wohl um ein Kompensationsgeschäft: Wer keine wirtschaftliche Perspektive hat, soll sich wenigstens als Avantgarde fühlen dürfen.

Während in der Wirklichkeit die Menschen aus den neuen Bundesländern ihre Heimat Jahr für Jahr zu Tausenden verlassen, bieten Kunst, Reportagen und wissenschaftliche Studien Aufmerksamkeit als Trost. Und da habe ich noch gar nicht die DDR-Prinzipien der inneren Sicherheit bedacht. Anschläge und Terror gab es da nicht - bis auf den, der gelegentlich vom Staat ausging. Die DDR scheiterte als Utopie und gerät so endgültig zu einer ebensolchen. Sie ist nicht mehr zu widerlegen, nur noch zu deuten. Sie wird zur Glaubensangelegenheit und zum medialen Selbstbedienungsangebot. Und vielleicht zur einzigen Sozialismusvision, die im Laufe der Zeit an Strahlkraft gewinnt.


 

HEY am 19.03.03 um 12:42 Uhr

EIN GEHEIMES ZIMMER???????? SCHEISSE, NEE. WO IST DAS???????


 

Frankomat [] am 19.03.03 um 11:05 Uhr

Das Spiel ist ja VOLL GEIL! Hat schon jemand das geheime Zimmer entdeckt? Ich habe es durch Zufall gefunden... Gibt es sonst noch versteckte Sachen in dem Game?


 

East [] am 18.03.03 um 21:52 Uhr

3 mal gesehn den Film.Immer noch auf´s neue begeistert. Danke allen die es ermöglicht haben.Gruß in die schöne Lausitz


 

Trotzky [] am 18.03.03 um 18:18 Uhr

@jothaka
Was war positiv an der DDR?


 

Klaviermusik [] am 18.03.03 um 14:57 Uhr

Einigen hier im Forum scheint die Klaviermusik im Film gut zu gefallen, jemand fragte auch schon nach Klaviernoten. Die sind inzwischen im Netz aufgetaucht. Infos gibt’s unter autre_valse@yahoo.com


 

Sylvia am 18.03.03 um 14:14 Uhr

Ich war mittlerweile 2x in dem genialen Film, einmal davon mit meinem Lebenspartner der Baden-Württemberger ist. Wir fanden beide den Inhalt super amüsant und teilweise auch ernst. Können es kaum abwarten, den Film auf DVD ´zu erwerben....
FREUNDSCHAFT


 

Trotzky [] am 18.03.03 um 13:49 Uhr

@Frank
Der Lenin,der davon schwebte,ist der Titel des Films."Good bye Lenin"!
Logische Masstäbe darf man nicht anlegen,Es gäbe Vieles was Du und ich anders gehändelt hätten.Man muß die Darstellung so nehmen wie sie gebracht wurde.


 

Claudia (Hamburg / Thüringen) am 18.03.03 um 13:47 Uhr

Ich (Bj.'74) bin mit meinem Bruder (Bj.'79) und meinen Eltern (Bj.'50) im Kino gewesen und unser kleines Generationstreffen gestaltete sich sehr anrührend, komisch und natürlich auch nOSTalgisch. Dieser wunderbare Film regt zum Nachdenken an und ich bin, glaub ich, auch in "Good Bye Lenin!" verliebt.

Ein herzliches Dankeschön an den Regisseur, die einmaligen Schauspieler und das gesamte X-Film-Team!!!


 

Frank [] am 18.03.03 um 12:19 Uhr

Mich würde mal interessieren, wie die Szene mit dem halben Lenin am Hubschrauber in den Film kam. Die steht der Geschichte eigentlich konträr gegenüber. Hätte sich die Mutter bei Daniel erkundigt, wieso jetzt der Lenin abgebaut wird, wäre der aber ganz schön ins Stottern gekommen. Das war mit der Story, die Daniel seiner Mutter auftischt, nicht zu erklären. Und eine Nachfrage der Mutter wäre eigentlich logisch gewesen. Eine Drehbuchschwäche? Oder eine so teure und beeindruckende Szene, dass man sie drinlassen wollte, obwohl am Drehbuch nochmal gedoktert wurde? Oder hab ich eine Erklärung verpasst?
Ansonsten bleibt es dabei: Geiler Film.


 

Lenin [] am 18.03.03 um 10:02 Uhr

@andi

Lieber Andi,

GOOD BYE, LENIN! läuft im Berliner Cinestar mit englischem Untertitel.

Grüße vom X-Team.


 

Jothaka [] am 18.03.03 um 05:14 Uhr

nach 2h habe ich das Forum (Gaestebuch wohl triffts wohl eher) durch.Irgendwie habe ich mich bei vielen Beitraegen mehr beim Schwarzen Kanal und bei Gerhard Loewenthal gefuehlt. (Gottseidank koennen beide nix mehr sagen).Meinereiner kommt aus dem jetztigen "Tor Ostthueringens" Gera. Bei gelegentlichen besuchen dort, kommt bei mir auch immer wieder Wehmut auf. Ich war soagr mal als einer aus der dedereh Stolz auf diese Stadt. War wohlgemerkt. Mitlerweile ist sie verunstaltet, und ob nun die kleinen Laeden und Firmen aufgrund der DDR"Wirtschaftspolitik" kaputtgemahct wurden sind, oder wie jetzt durch immer mehr Kaufhaeuser, auch noch mitten im Zentrum, da sehe ich nun keinen Unterschied. Beids ist falsch. Was mir am meissten aufgefallen ist ich sehe Kinder /Jugendliche bis 16-18-19, und dann wieder Menschen so ab 40Jahre. Dies verhilft auch nicht unbedingt sich wirklich in einem einig deutschem Vaterland sich zu befinden.ICh weiss es aus eigener Erfahrung das in der DDR vieles nicht gut war (dank diverser Kinderheimaufenthalte sogar recht intensiv). Aber der Meinung einiger Altbundesbuerger und Ex-DDR-ler kann ich absolut nicht zustimmen das diejenigen die sich hier durch GbL an viel positives an die DDR erinnern, etwas heftig angemacht werden. Jeder aht andere Erlebnisse ind er DDR gehabt. Die einen Mehr die anderen Weniger. MIr ging es auch so. Was ich so nicht gedacht haette. Das Gemeinschaftsgefuehl, der Umgang miteinander der fehlt mir auch heute noch.

Einige haben geschrieben das in der DDR ein einig voelkisch miteinander geheerscht hat. Ich kann mich aber erinnern das ich genuegend Pruegeleien [eider sehr einseitig :-((] mit Nazis hatte. Ausserdem wurden die "Gaeste" aus dem befreundeten Ausland auch nur in Ghettoas gesteckt. wer aus der DDR hatte wirklich viel Kontakt mit den Mongolen, den Angolaner, den Vietnamesen usw.? Das War doch garnicht gewollt.

Gefluegelte Jahresendfigur stammt meiner Erinnerung aus einer Satire des Eulenspiegels (auch heute noch zu empfehlen) noch zu DDR-Zeiten.

"Good bye Lenin" finde ich ist ein saugenialer Film, mit einem sauber ausgearbeiteten Plot. Er hat doch nur anhand der Mutter gezeigt das man fuer die DDR sein konnte ohne ein 200%iger zu sein. Es ist halt wie immer, es gibt nur sehr selten Schwarz und Weiss, meissten sind es doch nur Grautoene. Dies zeigt der Film in meinen Augen auf eine sehr ehrliche Art und Weise.
Respekt vor dem Filmteam, und meine Verneigun vor karin Saß.

dann mal mit
Sozialistischen Gruss

Genosse
Jothaka ;-)


 

Madmaster [] am 17.03.03 um 20:15 Uhr

Ich hab gehört von dem film gibts nur 4 exemplare in ganz deutschland??? stimmt das??? bitte um antwort


 

Leander [] am 17.03.03 um 18:16 Uhr

Kann man sich in einen Film verlieben ?
Seit ich "Good Bye Lenin" vor etwas mehr als einer Woche zum ersten Mal sah, geht mir dieser großartige Film nicht mehr aus dem Kopf.
Wenn man Alex auf seiner Schwalbe durch Berlin fahren sieht,er in einer lauen Sommernacht über den Dächern der Stadt die Ostmarkscheine regnen lässt, so ist das geradezu ein Lebensgefühl, zwischen "Spreewaldgurken- und Mocca-Fix-Gold-Romantik" und diesen herrlich hässlichen alten Tapeten.
Die poetische Sprache der Bilder dieses Films, angefangen bei den alten Postkartenmotiven des Vorspanns bis zu der herrlich träumerischen Fahrt mit "Siegmund Jähn", weckt Sehnsucht nach einer guten alten Zeit, die es so nie gegeben hat.
Trotz ärgerlicher und vermeidbarer kleiner Fehler (Ford Mondeo auf dem runterfallenden Hintergrundbild der gefakten "Aktuellen Kamera", sowie die auf Productplacement hindeutenden, zu neuen Westverpackungen)ist der Film ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. Dank der wundervollen Filmmusik (nicht nur die von Yann Tiersen komponierte, sondern auch die anderen Stücke, wie diese geheimnisvoll träumerische Bauchtanzmusik, oder die Band auf der Gartenparty des Vaters),der wunderbaren kleinen Details (göttlich die Szene, als Alex im Supermarkt diese seltsame Werbefigur entdeckt) und der großartigen Schauspieler. Neben den Hauptdarstellern möchte ich besonders Michael Gwisdek hervorheben, einen, wie diesen im Grunde bedauernswerten Klapprath würde man sich als Onkel oder Großvater wünschen.
Auch mich hat der Film zu Tränen gerührt, nicht nur wegen der tragischkomischen Geschichte von Alex und seiner Mutter, sondern auch, weil es sehr traurig ist, dass von jener Euphorie nach dem Mauerfall nichts mehr übrig geblieben ist.
Kurz gesagt, ein großartiges Werk, dass mich noch sehr lange in Gedanken begleiten wird. Ich werde mir den Film sicher noch öfters ansehen und schon jetzt warte ich sehnsüchtig auf die DVD.

Einstweilen werde ich meine Bude ein wenig auf "Good Bye Lenin" umdekorieren (mit jenen alten Tapeten) und würde mich sehr freuen, wenn sich Gleichgesinnte bei mir melden würden.


 

andi [] am 17.03.03 um 17:53 Uhr

Gibt es den Film auch auf englisch? wenn ja unter welchem namen und wann?


 

Lenin [] am 17.03.03 um 17:24 Uhr

@huba

Hallo!

Die Sache mit dem Mikro liegt am falschen Format, in dem der Film vom Filmvorführer gezeigt wurde. Wenn er nicht im Verhältnis 1:1,85 vorgeführt wird, sind Dinge im Bild, die GOOD BYE, LENIN! unfreiwillig komisch machen. In diesem Fall bitte gleich dem jeweiligen Kino Bescheid geben.

Vielen Dank und viele Grüße,
das X-Team.


 

moped [] am 17.03.03 um 15:54 Uhr

Hallo liebes X-Team!

Könntet ihr mir bitte ein paar Rezensionen zu dem Film geben!
Danke


 

huba [] am 17.03.03 um 11:30 Uhr

Liebe Filmschaffende und Filmfreunde

auch ich war begeistert von der Story dieses Films und der Leistung fast aller Beteiligten. Auch der Erfolg dieses Films läßt endlich für die kränkelnde deutsche Filmindustrie hoffen.
Obwohl ein Grund für diese "Krankheit" gerade in diesem Film offensichtlich wurde und "Good by Lenin" in einem Maße abwertet, den der Film eigentlich nicht verdient hätte.

Wer, um Himmels willen, hat den Ton geangelt?

Das Mikro war in fast jeder Nahaufnahme am oberen Bildrand zu sehen und sorgte deswegen zunehmend für Unruhe im Kino, die natürlich vom Film selber ablenkte.

Ein Fehler, den ich mir bei meinem Abschlußfilm für die "Mediengestalter Bild & Ton" Prüfung nicht hätte erlauben dürfen.

Deswegen frage ich mich auch, warum in unserem Land zunehmend qualifiziertes Personal für Film und Fernsehen ausgebildet wird, dieses Potential aber ungenutzt bleibt? Statt dessen wird die alte Vetternwirtschaft bei der Besetzung von Filmcrews fortgesetzt. Denn dieser Tonangler kann keine Ausbildung genossen haben. Wenn doch, muß er die gesamten Dreharbeiten über besoffen gewesen sein.

Aus diesem Grund erfolgt an dieser Stelle mein Aufruf an die deutsche Filmindustrie:
Bitte seht euch gründlich um auf dem Arbeitsmarkt, wenn Ihr an die Besetzung solch erfolgversprechender Projekte geht und befreit euch endlich von der Vetternwirtschaft, denn dieses System hat sich im deutschen Film nicht bewährt.
"Mediengestalter Bild & Ton" sind hervorragende Alternativen dazu, denn sie werden mit einem breiten Wissen für Film-und Fernsehen
ausgestattet und auch ausführlich geprüft bevor sie sich so nennen dürfen. Deswegen bieten diese Arbeitskräfte eine gewisse Garantie dafür, daß so etwas nicht passiert.

In der Hoffnung, daß sich was ändert,

Huba Barat


 

Lenin [] am 17.03.03 um 11:05 Uhr

@Steffi

Liebe Steffi,

wenn du Wolfgang Becker mailen möchtest, dann bitte an folgende Adresse: info@x-filme.de
Deine Mail wird dann auf jeden Fall weitergeleitet.

Liebe Grüße, das X-Team.


 

hans am 17.03.03 um 08:03 Uhr

nochn ostbegriff. BHG= Bauerliche Handelsgenossenschft.
Wo der Bauer auf dem lande alles fuer seinen Garten kaufen konnte.


 

joerg am 17.03.03 um 02:45 Uhr

hilfe, sitze in christcurch und kann mir den film nicht ansehen...traurig...aber wenn ich wieder in gernmany bin gehts ab ins kino!!!
gruss an alle dauerossis...


 


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